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Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
„Eigene Kompetenz entwickeln“
Logistik – das heißt Bewegung, Verbindung und immer wieder neue Situationen. Das ist für den Arbeitsschutz nicht ganz einfach. Dazu kommt eine besondere Herausforderung: die sprachliche Verständigung. So arbeiten z. B. bei der Andreas Schmid Group im schwäbischen Gersthofen Menschen aus 44 Nationen. Julia Karl und Rüdiger Kast legen deshalb großen Wert auf eine gute Kommunikation.
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Gefährdungsbeurteilung muss ein lebendes Dokument sein
Systematisch vorgehen, die Mitarbeiter von Anfang an mitnehmen und flexibel auf Veränderungen reagieren. Das sind die Bausteine für eine wirkungsvolle Gefährdungsbeurteilung, meint Sebastian Christ. Er muss es wissen: Bei RENOLIT ist die Zahl der meldepflichtigen Unfälle signifikant zurückgegangen, seit Führungskräfte geschult und Gefährdungen konsequent beurteilt werden.
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„Geeignete Arbeitskleidung ist Teil des Risikomanagements“
Arbeitskleidung kann zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz beitragen – oder genau das Gegenteil bewirken. Aus Sicht des Arbeitsschutzes stehen jedoch vor allem Kriterien wie die richtige Passform im Vordergrund, damit keine zusätzlichen Risiken entstehen. Eduard Cojocea und sein Team setzen sich daher für individuelle Lösungen ein.
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„Gestaltungsspielräume unbedingt nutzen“
In viele Firmen gerät der Arbeitsschutz aus wirtschaftlichen Gründen unter Druck. Dabei ist das ein sensibles Thema, das zum Erfolg des Unternehmens stark beitragen kann, findet Berater Mario Holz. Von Textbausteinen für die Gefährdungsbeurteilung hält er nicht so viel. Individuelle Konzepte sind ihm wichtig und ein Gespür für die kleinen Belastungen im Alltag.
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„Größerer Erfolg bei frühzeitiger Intervention“
Beschäftigte und Sucht – das ist in vielen Unternehmen ein heikles Thema. Dabei ist längst geklärt, was Organisationen brauchen, um sich präventiv zu engagieren und auf riskanten Konsum angemessen und erfolgversprechend zu reagieren. Im Gespräch erklärt Dr. Elisabeth Wienemann, welche Rolle die Gefährdungsbeurteilung hier spielen kann.
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„Belastungen und Ressourcen noch konsequenter berücksichtigen“
Fehler in der Gefährdungsbeurteilung entstehen oft schon, wenn die Gefahren ermittelt werden – und manches übersehen wird. Auf diese „unsichtbaren Gefahren“ weist Beatrice Seibert in ihren Schulungen und bei der Beratung vor Ort immer wieder hin. Das Konzept „Sifa 3.0“ findet sie dabei sehr nützlich.
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„Welche Bedürfnisse hat ein Mensch?“
Sind Arbeitsplätze nicht menschengerecht gestaltet, leiden Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden. Wie Unternehmen ihre Arbeitsplätze menschengerecht gestalten und dabei den Prozess der Gefährdungsbeurteilung gezielt nutzen können, untersuchte Pia-Luisa Böhmisch in ihrer Bachelorarbeit. Mit einem überzeugenden Ergebnis, das einige Schlussfolgerungen für die Praxis bereithält. Uta Fuchs hat sie dazu befragt.
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„Mehr, als der Gesetzgeber fordert“
Der Logistik-Dienstleister HOYER hat sich als Spezialist für Flüssiggüter einen Namen gemacht. Große und kleine Kunden aus der Gas-, Mineralöl-, Lebensmittel- und chemischen Industrie vertrauen dem Unternehmen aus Hamburg ihre Produkte an. Vor allem in Tankcontainern werden die Güter, zum großen Teil Gefahrgüter, auf Straße, Schiene und über See befördert. Bei der HOYER-Tochter cotac werden die Behälter auch gereinigt, gelagert und instand gehalten. Sicherheit wird dabei groß geschrieben.
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„Digitale Lösungen bevorzugt, wenn sie zum Unternehmen passen“
Als externe Fachkraft für Arbeitssicherheit begegnet Steffen Röhr ganz vielen Menschen und ganz unterschiedlichen Mentalitäten in Sachen Sicherheit. Während die einen noch auf den dicken Ordner mit den Unterlagen schwören, sind andere längst auf der Suche nach digitalen Lösungen bzw. arbeiten erfolgreich damit.
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„Routine gibt es hier nicht, aber ein System“
Hier wird die Gefährdungsbeurteilung zu einer echten Herausforderung: Im Zoo geht es um die Sicherheit von Mitarbeitern und Besuchern und natürlich auch um das Tierwohl. Stefan Müller verrät, wie er gemeinsam mit den Beschäftigten ganz ohne Standardlösungen dafür sorgt, dass alle immer wieder einen schönen Tag haben können. Fachjournalistin Uta Fuchs hat mit ihm gesprochen.
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„Wir machen das Unsichtbare sichtbar“
Dass technische Lösungen die Gefährdungsbeurteilung unterstützen können, bezweifelt wohl niemand. Dass das auch für mobile Arbeitsplätze funktioniert, zeigen die Lösungen von Samsara, die z. B. bei DHL eingesetzt werden. Ein Gespräch mit Jürgen Schachner über die Möglichkeiten, Lkw-Fahrern direktes Feedback zu geben, und die Bereitschaft, sich bei der Arbeit kontrollieren zu lassen.
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„Feedback gehört zu unserer DNA“
Wenn ein Großteil der Mitarbeiter verstreut im Land arbeitet, wird die Gefährdungsbeurteilung zu einer besonderen Herausforderung. Bei der crossnative GmbH haben die Verantwortlichen einen Weg gefunden, mit den Beschäftigten im ständigen Dialog zu bleiben – auch über psychische Belastungen. Fachjournalistin Uta Fuchs im Gespräch mit Nicole Cichocki. (UF)
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