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Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Wenn Sicherheitsmaßnahmen den Blick auf bessere Lösungen verstellen
Gefährdungen zu reduzieren gehört zu den zentralen Aufgaben im Arbeitsschutz. Dabei optimieren Betriebe häufig bestehende Arbeitsabläufe Schritt für Schritt: zusätzliche PSA, neue organisatorische Regeln, weitere Unterweisungen, bessere Kennzeichnungen oder zusätzliche technische Schutzmaßnahmen. Genau darin liegt jedoch auch eine oft unterschätzte Gefahr: Je mehr Aufwand bereits in einen bestehenden Prozess investiert wurde, desto schwerer fällt es, diesen Prozess grundsätzlich infrage zu stellen.
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GDA-Psyche – neue Auflage der bewährten Dokumentation verlangt neue Gestaltungsziele
Als Auditor für die psychische Gefährdungsbeurteilung war ich neugierig, was die große Überarbeitung der „GDA-Psyche“ praktisch bedeutet. Denn seit Corona hat sich der Arbeitsalltag durch mobiles Arbeiten und Homeoffice in vielen Betrieben deutlich verändert. Genau darauf reagiert nun die überarbeitete GDA-Dokumentation. Die im Januar 2026 veröffentlichte vierte Auflage geht noch stärker darauf ein, wie Arbeit so gestaltet werden muss, dass psychische Gefährdungen gar nicht erst entstehen.
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Weniger Arbeitsunfälle – ein Erfolg, der tägliche Arbeit erfordert
Die aktuellen Auswertungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigen eine erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland ist über viele Jahre hinweg deutlich gesunken und liegt heute auf einem historischen Tiefstand. Dieses Ergebnis wirkt auf den ersten Blick wie eine Selbstverständlichkeit. Tatsächlich ist es jedoch das Resultat konsequenter und langfristiger Arbeit im Arbeitsschutz – von technischen Verbesserungen über klare organisatorische Regelungen bis hin zur kontinuierlichen Beratung und Unterstützung durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit.
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Wenn Sicherheitsfunktionen bei der Arbeit selbst zum Risiko werden
Am Wochenende stand bei mir mal wieder der jährliche Heckenschnitt an. Aufgrund der Höhe nutze ich dafür eine Teleskop-Heckenschere. Solche Geräte sind aus guten Gründen mit Sicherheitsfunktionen ausgestattet und bei meinem Gerät besteht die Einschaltlogik aus zwei Schaltern: Zunächst muss ein Entriegelungsschalter mit dem Daumen nach vorn geschoben werden. Erst dann lässt sich der eigentliche Betriebsschalter unter dem Griff mit dem Zeigefinger betätigen.
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Immer mehr „Babyboomer“ resignieren, immer mehr der „Generation Z“ suchen neue Wege
Immer öfter beobachte ich dieselbe Szene: Der erfahrene Mitarbeiter kurz vor der Rente sagt kaum noch etwas in den Besprechungen, macht nur noch das Nötigste, zieht sich innerlich zurück. Daneben sitzt die junge Kollegin, die schnell Verantwortung will, mehr Sinn einfordert und starre Regeln offen infrage stellt. Das alles führt zu Belastungen – denn die Zahlen zeigen tatsächlich, dass Babyboomer immer öfter in die Frührente abwandern. 2024 waren es über 490.000, für 2025 und 2026 wird ein neuer Höchststand erwartet. Die psychische Gefährdungsbeurteilung kann hier eine Lösung sein.
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Erfolg der Online-Unterweisungen immer öfter durch KI-Betrug gefälscht
Der junge Mitarbeiter steht an einer ihm neuen Maschine. Kurz zuvor hatte er die Online-Unterweisung mit 100 % bestanden – doch auf meine Frage nach dem Not-Aus-Schalter schaut er mich ratlos an. Dieser Moment im Januar 2026 hat bei mir Nachfragen ausgelöst und ich war danach entsetzt: Offensichtlich benutzen immer mehr junge Menschen kostenlose KI-Systeme über ein Zusatzprogramm im Chrome-Browser, um Formulare eigenständig auszufüllen. Auch Unterweisungsnachweise im Arbeitsschutz. Wie kann man dies unterbinden? Hier meine Lösung für Sie!
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Allergien am Arbeitsplatz – saisonales Thema mit Sicherheitsrelevanz
Mit dem Frühjahr beginnt für viele Beschäftigte die Pollenzeit. Was häufig als rein private Gesundheitsfrage betrachtet wird, kann im Arbeitsalltag konkrete Auswirkungen auf die Sicherheit und Leistungsfähigkeit haben: Tränende Augen, Niesanfälle, verstopfte Atemwege oder Konzentrationsprobleme sind keine Nebensächlichkeiten – insbesondere bei Tätigkeiten mit erhöhtem Gefährdungspotenzial. Allergische Erkrankungen betreffen einen erheblichen Teil der Bevölkerung.
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Neue Kontroll-Quote greift vor allem bei Home-Office und psychischer Belastung
Erste Berichte von unseren Lesern bestätigen es: Seit 01.01.2026 gibt es einen Vollzugsdruck bei der Kontrolle des Arbeitsschutzes, denn die Bundesländer müssen jetzt jährlich mindestens 5 % der Betriebe besichtigen. Kontrolliert werden vor allem die Dokumentationen der Gefährdungsbeurteilungen und ob das Home-Office dabei berücksichtigt wird.
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Suchtmittel am Arbeitsplatz: unterschätztes Risiko mit sicherheitsrelevanten Folgen
Der Konsum von Alkohol und anderen Suchtmitteln wird im betrieblichen Arbeitsschutz häufig als Randthema wahrgenommen. Eine aktuelle Umfrage des DGUV-Infodienstes top eins zeigt jedoch, dass problematischer Konsum in vielen Betrieben bekannt ist und regelmäßig thematisiert werden muss.
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Videokonferenzen erschöpfen Frauen signifikant mehr als Männer
Zoom- und Teams-Videokonferenzen sind aus dem Alltag vieler Büro-Arbeitsplätze nicht mehr wegzudenken. US-Forscher der Stanford University haben jetzt aber entdeckt, dass es dabei auch erhebliche psychische Nebenwirkungen geben kann und vor allem Frauen davon betroffen sind. Die Auswirkungen sind fatal und reichen von schlechterer Konzentration bis hin zur Erschöpfung. Was bedeutet das für Sie als Sifa, wenn es um die psychische Gefährdungsbeurteilung geht?
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Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Weniger Kontrollen und doch mehr Umsetzung
Die neueste Befragung der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie von Bund, Ländern und Unfallsversicherungsträgern zeigt: Die Kontrolle des Arbeitsschutzes steht unter Dauerstress. Zum einen steigt der gesetzliche Anspruch an sichere und gesund gestaltete Arbeit, zum anderen fehlen den staatlichen Aufsichtsbehörden seit Jahren Fachleute, in einigen Bundesländern muss eine Aufsichtsperson sogar rechnerisch über 10.000 Beschäftigte betreuen. Und doch nehmen Unternehmen das Thema ernst: Die Akzeptanz der psychischen Gefährdungsbeurteilung ist deutlich gestiegen.
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