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Enthalten in Arbeitsschutz und Hygiene im Gesundheitswesen
Bürolärm kann Rückenschmerzen verursachen – so gehen Sie damit um
Telefonate, Tastaturgeklapper und das konstante Summen der Lüftung gehören für viele zum ganz normalen Büroalltag. Doch diese Geräuschkulisse ist weit mehr als nur ein Ärgernis. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass Bürolärm eine häufig unterschätzte Ursache für reale Rückenbeschwerden sein kann. In diesem Artikel erfahren Sie, wie der „Lärm-Stress-Mechanismus“ wirkt und mit welchen konkreten Maßnahmen Sie Ihre Mitarbeiter davor schützen können.
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Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Persönliche Schutzmaßnahmen – wirksam, wenn sie richtig eingesetzt werden
Persönliche Schutzmaßnahmen sind beim Schutz vor Lärm und Vibrationen unverzichtbar. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn sich Belastungen nicht vollständig vermeiden oder technisch ausreichend reduzieren lassen. Gleichzeitig sind sie die fehleranfälligste Stufe im Arbeitsschutz: Ihre Wirkung hängt vollständig davon ab, ob sie richtig ausgewählt, angepasst, getragen und gepflegt werden. PSA ist damit kein „Produkt“, sondern ein System – bestehend aus Auswahl, Anwendung, Unterweisung und Kontrolle.
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Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Organisatorische Maßnahmen – steuern Sie die Belastung bewusst
Nicht jede Belastung lässt sich technisch vollständig beseitigen. In solchen Fällen entscheidet die Organisation darüber, wie stark Beschäftigte tatsächlich betroffen sind. Organisatorische Maßnahmen greifen nicht an der Maschine an, sondern am Ablauf, an der Kommunikation und an der Struktur des Arbeitsalltags. Sie bestimmen, wer, wie lange und unter welchen Bedingungen Lärm- oder Vibrationsbelastungen ausgesetzt ist.
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Methoden
Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Wie Sie mit technischen Schutzmaßnahmen Belastungen wirksam begrenzen
Ist Substitution nicht möglich, müssen wir zu technischen Schutzmaßnahmen greifen. Sie setzen entweder an der Schall- bzw. Schwingungsquelle oder auf dem Übertragungsweg möglichst dicht an der Quelle an. Ziel ist es, die Einwirkung dauerhaft zu reduzieren – unabhängig vom Verhalten einzelner Beschäftigter. Technische Maßnahmen begrenzen die Auswirkung einer Gefährdung an der Quelle und sind deshalb organisatorischen Lösungen grundsätzlich vorzuziehen.
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Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Gefährdungen durch Lärm und Vibrationen erkennen und bewerten
Schall und Vibrationen sind zunächst physikalische Erscheinungen. Sie entstehen in technischen Prozessen, beim Betrieb von Maschinen oder durch Druckänderungen in Gasen. Ob daraus aber eine gesundheitliche Gefährdung entsteht, hängt nicht allein von der Existenz einer Quelle ab. Entscheidend sind Intensität, Dauer, Frequenzbereich, die konkrete Tätigkeit und die individuelle Kondition der lärmexponierten Person.
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Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Die wichtigen Grundlagen von Schall, Lärm und Vibrationen
Schall und Vibrationen beruhen auf mechanischen Vorgängen. Dabei ist „mechanisch“ nicht nur im Sinne bewegter Maschinenteile zu verstehen. In der Physik gehören auch die Bewegung und Wechselwirkung von Gasen und Flüssigkeiten zur Mechanik – genauer zur Strömungsmechanik. Wenn sich Druckverhältnisse ändern oder Körper bewegen, entstehen Schwingungen. Diese können sich entweder in einem Medium ausbreiten – dann sprechen wir von Schall – oder in festen Strukturen übertragen werden – dann sprechen wir von Vibrationen. Eine klare begriffliche Trennung ist wichtig, weil beide Einwirkungen zwar physikalisch verwandt sind, aber unterschiedlich auf den Menschen wirken.
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Psychische Belastung
Enthalten in Gefährdungsbeurteilung Plus 
Substitution – Belastungen vermeiden, bevor sie entstehen
Die wirksamste Maßnahme gegen Lärm und Vibration ist, sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Substitution bedeutet, Verfahren, Werkzeuge oder Arbeitsweisen so zu verändern, dass Belastungen von vornherein reduziert werden. In der Praxis geht es dabei oft nicht um große Investitionen, sondern um die Frage: Wie wird eine Tätigkeit tatsächlich ausgeführt?
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Mann mit Kopfschmerzen vor dem Bildschirm
Enthalten in Unterweisung Plus
100 dB(A) – bei Arbeiten mit dem Winkelschleifer wird es schnell laut
Wo der Winkelschleifer Metall und Stein trennt, sprühen nicht nur Funken. Die Maschine macht auch ordentlich Lärm. Bei vielen Arbeiten entstehen Schallpegel um 100 dB(A). Das klingt nach einer abstrakten Zahl, hat aber konkrete Folgen: Schon kurze Arbeitsphasen können das Gehör dauerhaft belasten. Umso wichtiger ist das Tragen von Gehörschutz.
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Enthalten in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell - Schweiz
29.04.2026: Internationaler Tag gegen Lärm – Ursache der Berufskrankheit Nr. 1
Lärm macht krank, verringert die Konzentration und erhöht das Unfallrisiko. In Deutschland war 2024 laut Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) mit fast 9´000 Fällen jede dritte neu anerkannte Berufskrankheit Lärmschwerhörigkeit. Der Prozentsatz in der Schweiz ist allfällig sehr ähnlich. Nutzen Sie den International Noise Awareness Day am 29. April, um den betrieblichen Umgang mit Lärm zu fokussieren und die Lärmbelastung durch Technik, Organisation und persönlichen Schutz zu minimieren.
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Enthalten in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell 
29.4. ist Tag gegen Lärm – schützen Sie Beschäftigte vor der Berufskrankheit Nr. 1
Lärm macht krank, mindert die Konzentration und erhöht das Unfallrisiko. Die DGUV-Statistik für 2024 weist aus: Mit fast 9.000 Fällen entfiel jede dritte neu anerkannte Berufskrankheit auf Lärmschwerhörigkeit. Nutzen Sie den International Noise Awareness Day am 29. April, um den betrieblichen Umgang mit Lärm bewusst in den Blick zu nehmen. Denn in vielen Fällen ist es möglich, die Lärmbelastung in den Griff zu bekommen, wenn Technik, Organisation und persönlicher Schutz zusammenwirken.
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