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Die Risikomatrix nach Nohl ist ein etabliertes Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz, das auch im Hygiene- und Infektionsschutz sowie in anderen Bereichen einer Einrichtung oder Praxis eingesetzt wird. Sie bewertet Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere. Ziel ist es, Risiken auf ein akzeptables Maß zu reduzieren und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie bei der Risikoeinstufung nach Nohl vorgehen.
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Nicht nur Qualitätsmanagement- und Hygienebeauftragte wissen, dass die Suche nach einem Sündenbock bei Fehlern wenig bringt. Meist sind unvollständige Prozesse die Ursache. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie sicherheitsrelevante Lücken […]
Krisen zeigen sich im Unternehmen allfällig nicht als klarer Ausnahmezustand. Stattdessen verändern sich die Arbeitsbedingungen schrittweise: Materialien fehlen, Abläufe werden angepasst, Aufgaben zusätzlich übernommen. Dadurch können Tätigkeiten, die bislang als sicher galten, neue Gefährdungen mit sich bringen. Die folgenden Übungen unterstützen Sie dabei, Teilnehmende für solche indirekten Risiken zu sensibilisieren und ein sicheres Handeln unter veränderten Bedingungen zu fördern.
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Seit dem 06.12.2025 gelten für größere Arztpraxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) neue gesetzliche Anforderungen an die IT- und Cybersicherheit. Ursache ist die Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie (Network and Information Security Directive 2) in deutsches Recht. Ziel des Gesetzes ist es, Praxen besser vor Hackerangriffen, Datenverlusten und IT-Ausfällen zu schützen – Themen, die im Praxisalltag zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Was verbinden Sie mit dem 23.09.2015? Falls Ihnen spontan nichts einfällt, ein kurzer Hinweis: An diesem Tag wurde die revidierte internationale Version der ISO 9001 veröffentlicht – die heute gültige ISO 9001:2015. Seitdem sind mehr als zehn Jahre vergangen. Es wird also Zeit für ein umfassendes Update. In diesem Artikel erfahren Sie, was sich ändert und welche neuen Anforderungen auf Sie zukommen.
Das KRITIS-Dachgesetz führt bundesweite Mindestanforderungen, Risikoanalysen und ein Störungsmonitoring für kritische Infrastrukturen ein und stärkt so deren Schutz und Widerstandsfähigkeit. Es definiert elf essenzielle Sektoren, wie beispielsweise Energie, Gesundheit und […]
Die zunehmende Aggressionsbereitschaft in der Bevölkerung macht vor Arbeitsplätzen nicht halt. Gewalt tritt heute nicht nur in klassischen Hochrisikoberufen auf, wie z. B. bei der Polizei, sondern auch in vermeintlich sicheren Bereichen wie Arztpraxen, sozialen Einrichtungen oder Supermärkten. Als Sifa gehört es zu Ihren Aufgaben, diese Risiken zu erfassen und geeignete Schutzmaßnahmen für Ihre Kollegen zu entwickeln. Lesen Sie hier, was Sie dabei beachten sollten.
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Mit der Novelle der Gefahrstoffverordnung vom 05.12.2024 zieht der Arbeitsschutz nach, indem er die Verantwortung der Führungskräfte stärker in den Fokus rückt, klare Dokumentationspflichten einfordert und den Schutz der Beschäftigten vor gefährlichen Stoffen auf ein neues Niveau hebt. Demnach müssen Betriebe krebserzeugende Gefahrstoffe künftig nach dem Ampelprinzip bewerten, Asbeststrukturen strenger dokumentieren und Betriebsanweisungen klarer formulieren. Die neuen Vorgaben bringen nicht nur mehr Verantwortung für den Arbeitgeber mit sich, sondern schaffen auch praxisnahe Leitplanken für gesundheitsgerechtes Arbeiten. Wer früh reagiert, gewinnt Sicherheit, Rechtsklarheit und das Vertrauen seiner Mitarbeitenden. Der Schutz beginnt nicht im Gesetz, sondern dort, wo Menschen arbeiten.
Damit der sichere Umgang mit Gefahrstoffen in Ihrem Unternehmen nicht nur theoretisch besteht, sondern im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt wird, empfehle ich Ihnen, regelmäßig systematische Safety Walks durchzuführen. Mit diesen Rundgängen erkennen Sie beispielsweise, ob Gefahrstoffkennzeichnungen korrekt und Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe ausgehängt und aktuell sind, Lagerbedingungen eingehalten werden oder Fremdfirmen sich an geltende Schutzmaßnahmen halten. In Anlehnung an Waste Walks, bei denen Sie Verschwendungen systematisch erfassen, identifizieren Sie mit Safety Walks Defizite im praktischen Gefahrstoffmanagement und im gelebten Arbeits- und Gesundheitsschutz.
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Frage: „Wir wollen Umbaumassnahmen in einem brandgefährdeten Arbeitsbereich ausführen. Die Risikoermittlung sieht die Überwachung über eine Brandmeldeanlage vor, doch dies würde während der Arbeiten zu Fehlalarmen führen. Können wir die […]
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Fordern Sie die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen auf, sich mit der Gefährdungssituation sowie den erforderlichen technischen, organisatorischen und persönlichen Schutzmaßnahmen unmittelbar vor Arbeitsbeginn auseinanderzusetzen. Vermeiden bzw. verringern Sie damit präventiv […]
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