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Die korrekte Aufbereitung von Ultraschallsonden richtet sich nach dem Infektionsrisiko. Unkritisch sind Ultraschallsonden, die zu Diagnosezwecken nur mit intakter Haut in Berührung kommen, z. B. die Standardsonografie des Abdomens, die Dopplersonografie oder die Echokardiografie. Als semikritisch A gelten Ultraschallsonden mit glatten Oberflächen ohne Hohlräume oder Instrumentierkanäle, die bestimmungsgemäß mit Schleimhaut oder nicht intakter Haut in Berührung kommen, etwa Vaginal- oder Rektalsonden. Hier wird von Ihnen und Ihren Kollegen ein validiertes Vorgehen gefordert. Unsere Muster-Arbeitsanweisungen unterstützen Sie dabei, eine praxisindividuelle Arbeitsanweisung (AA) zu erstellen.
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Als nosokomiale Infektionen (Krankenhausinfektionen) gelten Infektionen, die bei Patienten im Zusammenhang mit einem Aufenthalt, einer Behandlung oder Pflege in einer medizinischen Einrichtung neu auftreten. Nosokomiale Infektionen sind nicht generell meldepflichtig, weshalb ihre Häufigkeit im Rahmen von Studien nur geschätzt wird. Laut Robert Koch-Institut wird aktuell die jährliche Anzahl der nosokomialen Infektionen in Deutschland auf 400.000 bis 600.000 geschätzt. Nicht nur ausgelöst durch den Einsatz von Blasenkathetern, doch diese gehören zu den häufigsten Ursachen.
Stoßen Sie bei Ihren Kollegen und Kolleginnen immer wieder auf Unverständnis, wenn es bei der Händehygiene um Fingernagelkosmetik, Schmuck und Ringe geht? Dabei ist die Vorgabe klar: Bei medizinischen, pflegerischen oder labortechnischen Tätigkeiten, die eine hygienische Händedesinfektion erfordern, sind laut KRINKO-Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und TRBA 250 Schmuck, Ringe sowie künstliche oder lackierte Fingernägel verboten. Die Vorgaben schützen Patienten und Bewohner ebenso wie die Beschäftigten selbst. Nutzen Sie den Beitrag, um bei der nächsten Unterweisung oder Teamsitzung die Verbote und vor allem die damit verbundenen Risiken aufzuzeigen.
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Die Aufbereitung von Medizinprodukten ist ein standardisierter und validierter Prozess. Die Grundlage sind die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) sowie die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Vor der Sterilisation müssen Sie prüfen, ob die Aufbereitung ordnungsgemäß erfolgt ist und die Medizinprodukte unbeschädigt sind. Auch Verpackung und Kennzeichnung müssen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die wichtigsten Schritte haben wir Ihnen zusammengefasst.
Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz werden häufig unterschätzt. Dabei gehören sie zu den grundlegenden Voraussetzungen für Arbeitssicherheit, Hygiene und effiziente Abläufe. Besonders im Gesundheitswesen können bereits kleine Unachtsamkeiten schwerwiegende Folgen haben. Lesen Sie in diesem Artikel, worauf Sie achten müssen.
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Ist der Einsatz spitzer und scharfer Instrumente notwendig, sind gemäß der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen (TRBA 250), sofern technisch möglich, Instrumente mit einem Sicherheitsmechanismen einzusetzen, sogenannte Sicherheitsgeräte, die helfen sollen, Nadelstichverletzungen zu verhindern. Dazu gehören Venenverweilkanülen, Blutentnahmesysteme und Abwurfbehälter. Doch worauf müssen Sie beim Kauf dieser Produkte achten, damit Sie sich und Ihre Kollegen schützen? Der folgende Beitrag unterstützt Sie bei Ihrer Kaufentscheidung.
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Handschuhe sind in Klinik und Labor unverzichtbar, doch sie wiegen oft in falscher Sicherheit. Für den Infektionsschutz sind die Tragezeit und richtige Technik entscheidend. Und warum Händedesinfektion trotz Handschuhen Pflicht bleibt, erfahren Sie im Folgenden.
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Die Risikomatrix nach Nohl ist ein etabliertes Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz, das auch im Hygiene- und Infektionsschutz sowie in anderen Bereichen einer Einrichtung oder Praxis eingesetzt wird. Sie bewertet Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere. Ziel ist es, Risiken auf ein akzeptables Maß zu reduzieren und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie bei der Risikoeinstufung nach Nohl vorgehen.
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Der Fachkräftemangel bei Medizinischen Fachangestellten stellt viele Arztpraxen vor große Herausforderungen. Vielleicht haben auch Sie bereits erlebt, dass offene Stellen lange unbesetzt bleiben, während gleichzeitig das Arbeitsaufkommen steigt. Eine Möglichkeit, diesem Problem zu begegnen, kann die Beschäftigung von Quereinsteigern sein. Dabei handelt es sich um Personen ohne klassische Ausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten, die aber in einer Arztpraxis arbeiten und Ihr Team vor allem organisatorisch unterstützen können.
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Nicht nur Qualitätsmanagement- und Hygienebeauftragte wissen, dass die Suche nach einem Sündenbock bei Fehlern wenig bringt. Meist sind unvollständige Prozesse die Ursache. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie sicherheitsrelevante Lücken […]