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Das Amtsgericht Steinfurt hat zwei Mitarbeiter der Ö-GmbH wegen eines tödlichen Arbeitsunfalls zu jeweils 80 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt (Az. 23 Ds 63/25 (30 Js 30/23), Urteil vom 26.1.2026). Ein Auszubildender war bei Bauarbeiten in einen ungesicherten Aufzugsschacht gestürzt und verstorben. Einer der Angeklagten wurde wegen fahrlässiger Tötung durch aktives Tun, der andere wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen verurteilt. Lesen Sie hier die Einzelheiten zu dem Fall.
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Beschäftigte auf Dienstfahrten – ob im Serviceeinsatz beim Kunden oder auf dem Weg zur Baustelle – sind in ihren Fahrzeugen meist mit Gepäck wie Werkzeug oder Material unterwegs. Viele unterschätzen dabei die Gefahren, die bei einer Vollbremsung oder einem Auffahrunfall durch nach vorn geschleuderte Gegenstände entstehen. Selbst scheinbar leichte oder harmlose Gepäckstücke können dabei erhebliche Kräfte entwickeln und Fahrzeuginsassen schwer verletzen. Weisen Sie Ihre Mitarbeitenden auf diese 4 Regeln hin, mit denen sie sich vor solchen Gefährdungen schützen.
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Nach § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und § 10 Mutterschutzgesetz (MuSchG) braucht ausnahmslos jeder einzelne Betrieb in Deutschland eine sogenannte anlasslose bzw. anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung zum Mutterschutz, unabhängig davon, ob an dem Arbeitsplatz Arbeitnehmerinnen beschäftigt werden. Die Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz verlangt von Anfang an, dass sich jedes Unternehmen mit der Situation von Schwangeren und Stillenden im Arbeitsalltag auseinandersetzt. Was das für eine Einrichtung oder Praxis bedeutet und worauf Sie achten müssen, haben wir für Sie nachfolgend kompakt zusammenfasst.
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„Schon wieder eine Unterweisung?“ – Diesen Stoßseufzer kennen Sie vermutlich aus dem Stationsalltag. Dabei steckt hinter der Pflicht mehr als reine Bürokratie: Gefahrstoffunterweisungen sind gesetzlich verpflichtend und dienen dem Schutz der Beschäftigten vor gesundheitlichen Risiken. Mit einer klaren Struktur und praktischen Übungen erfüllen Sie die rechtlichen Vorgaben, ohne den Klinikalltag unnötig zu belasten.
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Wenn eine Mitarbeiterin aus Ihrem Praxisteam schwanger wird, ist das natürlich ein freudiges Ereignis. Um die Gesundheit der werdenden Mutter und des Kindes nicht zu gefährden, müssen Sie für die entsprechende Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen. Da heißt es, einige gesetzliche Vorgaben zu beachten – denn der Gesetzgeber nimmt Sie ordentlich in die Pflicht!
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Frage: „Bei uns stellt sich immer wieder die Frage, welche elektrotechnischen Tätigkeiten Beschäftigte selbst übernehmen dürfen. Typische Beispiele sind der Austausch von Leuchtmitteln, das Anschließen von Geräten oder kleinere Reparaturen […]
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Zu einem tödlichen Unfall kam es bei Instandhaltungsarbeiten in einem Abwassersammelbecken. Um die jährliche Reinigung durchzuführen, kletterte ein Beschäftigter in die 3 m tiefe Abwassergrube. Nach einer Stunde war er mit der Arbeit fertig. Er stieg nach oben und nahm seine Filtermaske ab. Da geschieht es: Der Mann stürzt plötzlich in die Grube zurück. Ein Kollege holt sofort Hilfe, worauf 2 weitere Kollegen zur Grube eilen.
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Mehlstaub zählt auch heute noch zu den häufigsten Gesundheitsgefährdungen für Beschäftigte in Backbetrieben. Zwar ist das berüchtigte „Bäckerasthma“ inzwischen deutlich zurückgegangen, ganz verschwunden ist es jedoch nicht. Neben Mehl gelangen auch andere pulverförmige Rohstoffe wie etwa Backmittel in die Luft. Für Sie als Sifa ergibt sich daraus die Herausforderung, dagegen wirksame Schutzmaßnahmen systematisch umzusetzen und fortlaufend zu überprüfen.
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Lackierbetriebe gehören zu den besonders sensiblen Bereichen im gewerblichen Brandschutz. Ob in der Fahrzeuglackierung, im Handwerk oder in der industriellen Fertigung – überall dort, wo Lacke und Lösungsmittel verarbeitet werden, besteht ein erhöhtes Risiko für Brände und Explosionen. Die Gefahren sind nicht immer sofort sichtbar, können aber im Ernstfall erhebliche Schäden verursachen.
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Flüssiggas- und LNG-Anlagen gehören zu den Anlagen mit dem höchsten Gefährdungspotenzial in Industrie und Energieversorgung. Bereits geringe Freisetzungen können zu Explosionen oder großflächigen Bränden führen. Analysen europäischer Störfälle zeigen: Die Analyse von Industrieereignissen zeigt immer wieder, dass technische Details und organisatorische Abläufe entscheidend dafür sind, ob Risiken frühzeitig erkannt oder gefährliche Entwicklungen übersehen werden.
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