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10 Sicherheitsregeln gegen Stromunfälle

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Stromunfälle

Um Stromunfälle zu vermeiden, gehören Sicherheitsunterweisungen aller Beschäftigten über Gefahren im Umgang mit elektrischen Geräten und die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu den unverzichtbaren organisatorischen Maßnahmen.

Sicherheitsunterweisungen verhindern Stromunfälle

Sicherheitsunterweisungen sind nach § 4 der DGUV-Vorschrift 1 „Grundsatze der Prävention“ für alle Beschäftigten erstmals vor Aufnahme ihrer Tätigkeit und anschließend in regelmäßigen Abstanden, d. h. im Normalfall 1-mal jährlich, vorgeschrieben. Die Inhalte der Unterweisung richten sich nach den Arbeitsaufgaben und den Gefährdungen durch die Arbeitsmittel, mit denen die Beschäftigten umgehen.

Allgemein aber sollten Sie bei allen Mitarbeitern mindestens diese 10 Regeln für den Schutz vor Gefahren durch den elektrischen Strom ansprechen:

  1. Überzeugen Sie sich vor der Benutzung elektrischer Gerate oder Anlagen von deren einwandfreiem Zustand (mit „überzeugen“ ist hier nur eine Sichtprüfung auf Beschädigungen auf offensichtliche Fehler des Geräts oder der Anlage, z. B. aufgescheuerte Isolierungen, gemeint).
  2. Bedienen Sie ein Gerat oder eine Maschine nur mittels der dafür vorgesehenen Schalter und Stelleinrichtungen. Keine Einstellungen an Sicherheitseinrichtungen verändern.
  3. Grundsätzlich keine nassen elektrischen Gerate benutzen und keine nassen elektrischen Anlagen bedienen. Gerate auch nicht mit nassen Händen berühren. Ausnahme: Die Gerate sind ausdrücklich für die Verwendung bei Nasse vorgesehen.
  4. Bei Störungen sofort Spannung abschalten und Stecker ziehen.
  5. Melden Sie Schaden oder ungewöhnliche Erscheinungen an elektrischen Geraten oder Anlagen sofort der Elektrofachkraft, der Sicherheitsfachkraft oder dem Vorgesetzten. Gerat oder Anlage nicht weiter verwenden und der Benutzung durch andere Personen entziehen, auf Gefahren hinweisen.

Ergänzende Regeln für besondere Situationen und Geräte

  1. Keine Reparaturen und „Bastelarbeiten“ – auch scheinbar noch so einfacher Art – an elektrischen Geraten und Anlagen durchfuhren, wenn Sie über die damit verbundenen Gefahren und die sichere Arbeitsweise keine ausreichenden Kenntnisse besitzen.
  2. Informieren Sie sich vor der Benutzung von Elektrohandwerkzeugen und anderen transportablen elektrischen Geraten über die besonderen Sicherheitsmaßnahmen. Halten Sie diese Sicherheitsmaßnahmen strikt ein. Dies gilt insbesondere beim Einsatz unter besonderen Umgebungsverhältnissen, wie z. B. extremer Hitze, Kalte, bei Nasse, chemischen Einflüssen oder auch in feuer- bzw. explosionsgefährdeten Bereichen.
  3. Schutzabdeckungen und Zugange an elektrischen Betriebsstatten oder Schaltanlagen nie öffnen. Achten Sie auf Kennzeichnungen oder Absperrungen, die Sie vor einer Berührung mit unter Spannung stehenden Leitungen oder Teilen warnen oder schützen sollen.
  4. Arbeiten in gefährlicher Nahe elektrischer Anlagen nur nach Anweisung einer erfahrenen Elektrofachkraft durchfuhren.
  5. Vor Beginn von Arbeiten in der Nahe von Freileitungen und Kabeln besondere Sicherheitsmaßnahmen treffen. Informieren Sie sich über die Regelungen, die für solche Arbeiten vom Betreiber der Anlage zusammengestellt sind, und richten Sie sich danach. Sie erhalten von Ihrer Sicherheitsfachkraft oder vom nächsten Elektrizitätsversorgungsunternehmen die nötigen Hinweise.

So einfach geht Arbeitsschutz im Betrieb!

Autor: Rafael de la Roza

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