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BetrSichV: Überprüfen Sie Ihre Arbeitsmittel!

BetrSichV

So steht es in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV): Arbeitsmittel dürfen erst verwendet werden, nachdem die nötigen Schutzmaßnahmen getroffen wurden und die Verwendung nach dem Stand der Technik sicher ist. Die Herstellerkennzeichnung hilft Ihnen bei der Bewertung des jeweiligen Arbeitsmittels. Arbeitsmittel sind Werkzeuge, Geräte, Maschinen oder Anlagen.­ Bevor­ Sie ­diese ­Ihren ­Mitarbeitern­ überlassen, müssen Sie mittels einer Gefährdungsbeurtei­lung prüfen, ob die Anforderungen der Betriebssicher­heitsverordnung ­erfüllt ­sind. ­Das ­ist ­der­ Fall,­ wenn­ ein­ Arbeitsmittel für die Tätigkeit geeignet ist und zudem den entsprechenden Europäischen Richtlinien, wie z.­B.­ der ­Maschinenrichtlinie,­ entspricht.­ Sie erkennen­ die Übereinstimmung mit dem EU-­Recht an der Kenn­zeichnung ­mit­ dem­ CE-Zeichen.

Die grundlegenden Sicherheitsanforderungen müssen erfüllt werden

Die vorhandenen EU­Richtlinien können nicht die ge­samte ­Produktvielfalt ­abdecken.­ Aus­ diesem ­Grund­ sieht die Betriebssicherheitsverordnung vor, dass auch­ andere­ Rechtsvorschrift­en ­über ­Sicherheit ­und­ Gesundheitsschutz für den Nachweis der grundlegen­den Sicherheitsanforderungen herangezogen werden können.­Hierzu ­gehört ­die ­Kennzeichnung­ von­ technischen Arbeitsmitteln und verwendungsfertigenGebrauchsgegenständen ­mit ­dem ­GS-Zeichen.­ Auf ­einem Produkt kann sich ein GS­-Zeichen zusätzlich zum CE-Kennzeichen ­befi­nden.­ Zudem ­haben ­die ­Berufsgenossenschaft­en ­und ­Unfallkassen ­mit ­dem ­„DGUV-Test-­Zeichen“ ein eigenes Zertifizierungssystem für Arbeitsmittel ­aufgebaut.­ Die­Tabelle­ stellt­ die ­3 ­Prüfzeichen ­und ­deren Aussagekraft ­­gegenüber.

Pruefzeichen

Autor: Gabriele Janssen

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