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BGN warnt: Sofortmeldepflicht versäumen kann teuer werden!

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Sofortmeldepflicht

Um illegale Beschäftigung zu erschweren, wurde für einige Branchen im Jahr 2009 eine Sofortmeldepflicht für neue Beschäftigte eingeführt. Diese Meldung gehört zwar nicht zu den primären Aufgaben einer Sifa, doch den folgenden Fall sollten auch Arbeitsschützer kennen.

Sofortmeldepflicht bei Arbeitsunfall

Die BGN berichtete Mitte August von einem Arbeitsunfall, bei dem die Mitarbeiterin eines gastronomischen Betriebs schwere Verbrennungen erlitten hatte. Bisher sind Behandlungskosten von rund 320.000 € angefallen.

Dieses Geld fordert die BGN nun vom Arbeitgeber zurück. Der Grund dafür: Der Gastronom hatte die erst kurz vorher eingestellte Mitarbeiterin noch nicht bei der Krankenkasse bzw. Sozialversicherung angemeldet. Damit gilt die Beschäftigung als Schwarzarbeit, wodurch der Arbeitgeber regresspflichtig wird.

Achtung: Die Sofortmeldepflicht gilt nicht nur für die Gastronomie und Hotellerie, sondern auch für einige andere Branchen wie Bau, Personenbeförderung oder Gebäudereinigung. Und sofort bedeutet sofort: Wenn ein neuer Mitarbeiter morgens um 6 Uhr mit der Arbeit beginnt, muss die Meldung auch spätestens bis 6 Uhr erfolgt sein, so die BGN.

 

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