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Arbeitsunfall

Daran erkennen Sie einen meldepflichtigen Arbeitsunfall

Zunächst einmal wird ein Unfall – meldepflichtig oder nicht – durch den Gesetzgeber von einer Krankheit unterschieden. Denn ein Unfall ist – im Gegensatz zur Krankheit – zeitlich begrenzt. Diese Kategorie erklärt Ihnen wichtige Differenzierungen bei Arbeitsunfällen und zeigt Beispiele, wie Sie aus den Fehlern anderer Lernen können.

Den Unfall definiert das Sozialgesetzbuch (SGB) VII folgendermaßen: „… ein plötzlich eintretendes, mit der versicherten Tätigkeit im ursächlichen Zusammenhang stehendes Ereignis, das zur Schädigung der körperlichen und geistigen Unversehrtheit des gesetzlich versicherten Arbeitnehmers führt.“ Mit anderen Worten: ein Unfall ist eine zeitliche begrenzte Momentaufnahme, während Krankheiten länger andauern.

Unterschied zwischen Arbeitsunfall und Wegeunfall

  • Ein Arbeitsunfall ist ein Unfall, der sich am Arbeitsplatz oder auf dem Dienstweg ereignet.
  • Der Wegeunfall ist ein Unfall, der sich zwischen der Wohnung des Beschäftigten und seinem Arbeitsplatz ereignet.

Beide Unfallarten – Arbeitsunfälle als auch Wegeunfälle – müssen im Betrieb dokumentiert werden. Aber bestimmte Unfälle muss der Unternehmer bzw. der zuständige Bevollmächtigte im Betrieb (z. B. Geschäftsführer, Vorstandsmitglied) beim zuständigen Unfallversicherer anzeigen (§ 193 SGB VII). Meldepflichtig sind Unfälle mit unmittelbarer Todesfolge, sowie Unfälle mit einem Verletzten, der infolge des Unfalls entweder stirbt oder für mehr als 3 Tage vollständig oder teilweise arbeitsunfähig ist.

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