Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell - Schweiz 21.02.2025

KW 09-10/2025

Top-Thema: KEINE CHANCE FÜR
LÄRMSCHWERHÖRIGKEIT!
Es geht nur miteinander gegen eine der häufigsten Berufserkrankungen.

Svenja Dammasch
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Hinschauen – so schützen Sie Beschäftigte vor Mobbing am Arbeitsplatz
Mobbing ist auch am Arbeitsplatz ein wichtiger Faktor psychischer Belastungen. Am 22.2.2025 lädt der internationale „Behaupte-Dich-gegen-Mobbing-Tag“ dazu ein, Mobbing die Stirn zu bieten. Wer als Kollege oder Kollegin Zeuge wird, hat es in der Hand, Mobbing zu unterbinden. Sensibilisieren Sie die Belegschaft zum Aktionstag dafür, wie sie Mobbing erkennen und mit welchen 3 einfachen Maßnahmen sie Betroffene unterstützen und so aktiv dazu beitragen kann, ein faires und respektvolles Arbeitsklima zu schaffen.
Wie erfolgreich ist Ihr Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)?
Betriebe sind gesetzlich verpflichtet, ein BEM durchzuführen, wenn Beschäftigte länger oder häufiger krank sind. Ziel ist, die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten langfristig zu sichern und den Arbeitsplatz zu erhalten. Gleichzeitig sind viele Verantwortliche skeptisch, ob die gewünschten Ziele erreicht werden. Eine Arbeitshilfe der DGUV unterstützt Betriebe jetzt bei der Evaluation des BEM-Verfahrens. So erhalten Sie einen Überblick über die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen.
Die neuen Brandschutzvorschriften (BSV) 2026: Machen Sie sich mit ersten Fakten vertraut!
Im Brandschutz hat der Schutz von Personen, Gebäuden und Einrichtungen der Infrastruktur höchste Priorität. Ab 2026 werden in der Schweiz die Anforderungen der neuen Brandschutzvorschriften (BSV 2026) gelten, die dafür eine praxisorientierte Kombination standardisierter und risikobasierter Methoden verlangen. Weil sich mit Geltungsbeginn der BSV 2026 auch Ausbildungen und Prüfungen ändern, sollten sich alle Betriebe schon jetzt mit den neuen Vorgaben befassen.
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Alle Schweizer Notfalltreffpunkte
auf dem Geoportal des Bundes verzeichnet
Sollte es in der Schweiz zu einem Schadenereignis von grosser Tragweite kommen, zu einem katastrophalen Naturereignis, einem Industrieunfall oder einer anderen Notlage, könnten die normalen Kommunikationswege ausfallen. Ohne Telefon, Natel oder Rundfunknachrichten wäre die Bevölkerung hilflos. Als Kontakttreff sollen nach dem Plan der Kantone die Notfalltreffpunkte fungieren, die es inzwischen überall im Land gibt. Alle Standorte finden Sie im Geoportal des Bundes.
„Wie?“ – So bekommen Unternehmen das Thema Lärmschwerhörigkeit in den Griff
Seit Jahren steigt die Anzahl der angezeigten lärmverursachten Berufskrankheiten kontinuierlich. Der Grund dafür: Lärmschwerhörigkeit entsteht schleichend. Daher begeben sich Beschäftigte oft sorglos in Gefahr. Ist das Gehör jedoch erst einmal geschädigt, gibt es kein Zurück mehr und die Lebensqualität sinkt deutlich. Auch wenn speziell Industrieunternehmen bereits viel in lärmmindernde Massnahmen investiert haben, sind nach wie vor viele Tätigkeiten lärmbelastet. Hinzu kommt, dass Lärm heute allgegenwärtig ist – auch in der Freizeit. Der Schutz des Gehörs ist deshalb eine Aufgabe für Arbeitgebende UND Beschäftigte.
„Wie überzeugen wir unseren Arbeitgeber, mehr in Resilienz zu investieren?“
Frage: Wir sind ein produzierendes Unternehmen in der Nordwestschweiz mit derzeit schlechter Auftragslage. Viele der Beschäftigten sind angespannt und es besteht die Möglichkeit, dass wir zum Sommer hin Kurzarbeit anmelden müssen. Wir als Personalkommission wollen nun, dass unser Arbeitgeber mehr in die psychische Gesundheit der Schaffenden investiert und verschiedene Angebote zum Thema Resilienz offeriert. Aktuell ist die Unternehmensleitung aber noch nicht überzeugt, warum die Mitarbeitenden das brauchen. Welche Argumente können wir anführen?
„Wie lässt sich die Erstinstruktion vor Arbeitsbeginn realisieren?“
Frage: „Beschäftigte, die neu an einem Arbeitsplatz tätig werden, müssen vorab eine Erstinstruktion erhalten. Das macht bei uns der interne SiBe. Dieser ist jedoch nicht immer vor Ort, z. B. wenn neue Mitarbeitende in der Nachtschicht beginnen. Reicht es, wenn wir die Instruktion innert den ersten Tagen durchführen?“

Arbeitshilfen

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