Gefährdungsbeurteilung Plus  11.04.2025

Ablenkung-05-2025

Jürgen LogaWerner BöckerUta Fuchs
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Gefahren durch Ablenkung – wenn digitale Helfer zum Risiko werden
Smartphones, Tablets und Datenbrillen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken – auch nicht in der Arbeitswelt. Doch was als digitale Erleichterung gedacht ist, kann zur ernsthaften Gefahr werden. Ablenkung am Arbeitsplatz durch mobile Geräte ist ein unterschätztes Risiko und führt immer wieder zu schweren Unfällen. Doch wie kann digitale Ablenkung minimiert werden, ohne auf die Vorteile der Technik zu verzichten? (WB)
Psychische Belastung
Wie betriebliches Gesundheitsmanagement Ihre psychische GB unterstützt
Als regelmäßiger Leser unseres Newsletters wissen Sie: Psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind schon lange kein Randthema mehr – sie betreffen Unternehmen aller Größen und Branchen. Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) bietet deshalb dazu immer öfter Lösungen an. Das sind in erster Linie Maßnahmen, die bei Menschen den gefühlten Stress und die mentale Erschöpfung reduzieren. Doch was hat sich dabei besonders bewährt? Die erfolgreichsten Umsetzungen habe ich für diesen Artikel recherchiert und die Gespräche mit Experten und Praxisbeispiele bestätigen eindeutig: Ein strategisch durchdachtes BGM kann nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeitenden steigern, sondern auch die Ergebnisse der psychischen Gefährdungsbeurteilung von Anfang an positiv beeinflussen. Hier nun die Ergebnisse der Recherche. (JL)
„Mitarbeiter müssen sensibilisiert werden“
Leitern und Tritte gehören zu den alltäglichen Hilfsmitteln an vielen Arbeitsplätzen. Das führt dazu, dass die Gefährdungen oft nicht präsent sind. Worauf Arbeitsschützer besonders achten müssen, fragt Fachjournalistin für Arbeits- und Gesundheitsschutz Uta Fuchs den DGUV-Experten Thomas Jacob. (UF)
Wann müssen Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung aktualisieren?
Eine Gefährdungsbeurteilung ist die Grundlage für sicheres Arbeiten und muss für jeden Arbeitsplatz und jeden Arbeitsablauf vor Beginn der Tätigkeit erstellt werden. Doch eine einmalige Analyse reicht nicht aus – die Gefährdungslage kann sich nämlich jederzeit ändern. Ob durch neue Maschinen, veränderte Arbeitsprozesse oder gesetzliche Vorgaben: Bestimmte Ereignisse erfordern eine aktualisierte Gefährdungsbeurteilung. Doch wann genau ist eine Überprüfung notwendig? (WB)
EDV-Störungen verändern die Bereitschaft der Führungskräfte zur Fürsorge!
Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt bedeutet eine immer stärkere Abhängigkeit von Technik und Software. Werden dann noch KI-Prozesse eingeführt, sind besonders Führungskräfte hohen Belastungen ausgesetzt: Die Einbindung der Mitarbeitenden und die Planung neuer Abläufe kosten einfach viel Aufwand und Zeit. Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, wie sich diese Belastungen auf das Führungsverhalten und die Fürsorge für Mitarbeitende auswirken. Meine Zusammenstellung zeigt Ihnen, welche 3 Konsequenzen das für Ihre psychische Gefährdungsbeurteilung hat. (JL)
Mehr Arbeitsunfälle durch Videokonferenzen?
Ob im Homeoffice, unterwegs oder direkt im Betrieb – Videokonferenzen gehören mittlerweile zum Arbeitsalltag. Doch neue Untersuchungen zeigen: Die zunehmende Nutzung dieser Meetings kann zu einem unterschätzten Sicherheitsrisiko werden. Besonders problematisch ist die Teilnahme an Videokonferenzen in Bewegung – beispielsweise auf dem Weg durch die Produktionshalle oder sogar während der Autofahrt. Welche Gefahren birgt diese Entwicklung, und wie können Unternehmen darauf reagieren? (WB)

Arbeitshilfen

  • Musterprotokoll: Abstimmungsgespräch Arbeitsschutz und BGM
  • Mustergefährdungsbeurteilung: Ablenkung durch Smartphones & Co