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Ein Toter und 500.000 € – Sachschaden durch defektes Feuerzeug. Hinterfragen Sie Ihren Brandschutz kritisch!

© Andrey_Popov – Shutterstock
Brandschutz

Anfang April brannte es im Gewerbepark einer Gemeinde im Landkreis Rottweil. Ein Mitarbeiter kam uns Leben, der Sachschaden wird auf eine halbe Million Euro geschätzt. Als Brandursache – man mag es kaum glauben – wurde ein defektes Feuerzeug ermittelt. Doch bei einer tiefergehenden Betrachtung landet man unweigerlich bei Fragen zum vorbeugenden Brandschutz.

In den ersten Meldungen der Feuerwehr wurde von einer „explosionsartigen Verpuffung“ gesprochen. Doch bei den späteren Ermittlungen der Kriminalpolizei stellte sich Folgendes heraus:

Der Mitarbeiter eines Betriebs in dem Gewerbepark hatte sich eine Zigarette anzünden wollen. Offenbar war sein Gasfeuerzeug defekt und fing beim Anzündeversuch Feuer. Darauf ließ der Mann das brennende Feuerzeug fallen. Auf dem Boden befanden sich Kunststofffolien, die sofort entzündet wurden.

Der 53-Jährige versuchte, die Flammen zu löschen, wobei seine Kleidung in Brand geriet. Das Feuer erfasste schnell auch die Räumlichkeiten und das Inventar des Betriebs. Trotz einer zu Hilfe eilenden Arbeitskollegin erlitt der Mitarbeiter schweren Brandverletzungen.

Die Feuerwehr stieß auf starken Rauch und musste mit Atemschutz zum Brandherd vordringen. Dort fanden die Einsatzkräfte eine große Zahl gelagerter Gasflaschen vor, die gekühlt und ins Freie gebracht wurden, um eine Explosion zu verhindern. Der Verletzte wurde per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen, erlag aber einen Tag darauf seinen Brandverletzungen.

Hinterfragen Sie Ihren Brandschutz!

Bei der Berichterstattung über solche Fälle liest man manchmal von einer Verkettung unglücklicher Umstände. Das klingt, als habe der Betrieb einfach nur Pech gehabt und aufgrund vage bleibender Faktoren sei es halt „dumm gelaufen“. Zu fragen wäre jedoch – und genau solche Fragen sollten Sie auch in Ihrem Betrieb stellen – ganz konkret, z. B.

  • Bestand ein Rauchverbot und war dies ausgeschildert?
  • Wurde dieses konsequent umgesetzt oder das Rauchen stillschweigend geduldet?
  • Wurde eine Gefährdungsbeurteilung zu Brandrisiken durchgeführt?
  • War der Mitarbeiter zu Brandgefahren unterwiesen?
  • Waren geeignete Feuerlöscher in der Nähe vorhanden?
  • Was haben brennbare Materialien auf dem Fußboden zu suchen?

So einfach geht Arbeitsschutz und Brandschutz im Betrieb!

Autor: Friedhelm Kring

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