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Brandschutz: Was Arbeitgeber wissen müssen

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Brandschutz

Brandschutz ist ein Thema, dem sich Betriebe annehmen müssen. Was Arbeitgeber darüber wissen müssen und warum es einen Unterschied zwischen Rauchmeldern und Rauchwarnmeldern gibt.

    Unternehmen müssen eine Vielzahl gesetzlicher Auflagen erfüllen, um den Schutz der Mitarbeiter zu gewährleisten. Dazu gehört unter anderem der Brandschutz. In jedem Fall muss der Betrieb die aktuellen Vorschriften einhalten, um die Sicherheit der Mitarbeiter in jedem Fall zu garantieren. Darüber hinaus trägt jeder Angestellte der Firma zur Sicherheit im Unternehmen bei. Der folgende Text erläutert die Pflichten des Arbeitgebers und der Angestellten bezüglich des Brandschutzes. Welche Maßnahmen müssen ergriffen und wie sollte sich im Brandfall verhalten werden.

    Vorbeugender versus abwehrender Brandschutz

    Bevor die rechtlichen Aspekte beim Brandschutz erläutert werden, erfolgt zunächst eine Definition von Brandschutz. Hier muss zwischen vorbeugendem Brandschutz und abwehrendem Brandschutz unterschieden werden.

    Vorbeugender Brandschutz

    Die vorbeugenden Maßnahmen sollen Brände im Unternehmen verhindern. Diese können baulich, anlagentechnisch oder organisatorisch durchgeführt werden.

    Unter dem baulichen Brandschutz sind alle Maßnahmen zusammengefasst, die das Gebäude betreffen. Alle Materialien sowie die Bauweise innerhalb des Betriebs sollte den Bestimmungen des baulichen Brandschutzes angepasst sein.

    Die DIN Norm 4102 regelt beispielsweise die Anforderungen an Materialien, die zum Bau eines Objektes notwendig sind. Mit der Norm werden alle gängigen Baumaterialien in Baustoffklassen und Brandschutzklassen unterteilt. Zum baulichen Brandschutz gehören darüber hinaus die baulichen Gegebenheiten, wie beispielsweise Wände und Decken.

    Anlagentechnischer Brandschutz:

    Der Einbau von Brandschutztüren, Brandschutzklappen und Feuerlöschanlagen gehören zum anlagentechnischen Brandschutz. Damit werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die der Brandverhütung dienen. Betriebe müssen spezielle Brandschutzmontagefirmen beauftragen, damit die Anlagen eingebaut werden.

    Der dritte Bereich der vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen ist der organisatorische Brandschutz. Hier werden Maßnahmen vereint, die helfen sollen, Brände zu vermeiden. Darüber hinaus werden beim organisatorischen Brandschutz Verhaltensregeln bei einem Brandfall vermittelt und es werden Hilfestellungen zur Verbesserung der Brandbekämpfung gegeben.

    In allen öffentlichen Gebäuden und Arbeitsstätten spielt der organisatorische Brandschutz eine große Rolle. Alle Personen, die sich in dem Gebäude aufhalten, müssen darüber informiert werden, wie sie sich im Brandfall verhalten sollen. Zu den wichtigsten Maßnahmen des organisatorischen Brandschutzes gehören die Brandschutzordnung, die Unterweisung des Personals eines Betriebs sowie der Aushang von Flucht- und Sicherheitsplänen und Flucht- und Rettungspläne.

    Mit dem organisatorischen Brandschutz werden zwei Ziele verfolgt. Einerseits soll der Entstehung von Bränden rechtzeitig vorgebeugt und andererseits Brandschäden vermieden werden. Darüber hinaus verfolgt der organisatorische Brandschutz das Ziel, die baulichen und anlagentechnischen Brandschutzmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und diese sicherzustellen.

    Abwehrender Brandschutz

    Der abwehrende Brandschutz beinhaltet alle Maßnahmen, die unternommen werden, wenn der vorbeugende Brandschutz in weiten Teilen nicht greifen konnte und liegt im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr.

    Zu den wichtigsten Aufgaben des abwehrenden Brandschutzes gehört das Löschen eines Brandes. Darüber hinaus gehört die Verringerung der Begleitschäden zur Aufgabe des abwehrenden Brandschutzes. Beispiele für Begleitschäden sind Rauch-, Löschwasser- oder Umweltschäden.

    Die Begriffe retten, löschen, bergen und schützen zählen ebenfalls zu den wichtigsten Maßnahmen des abwehrenden Brandschutzes. Retten beschreibt eine Sofortmaßnahme, bei der die Lebensgefahr von Menschen abgewendet wird und dann vollzogen wird, wenn Menschen nicht selbst in der Lage sind, sich selbst zu befreien. Erste Hilfe und die Wiederherstellung der Atmung, des Kreislaufs und der Herztätigkeit sind dabei die wichtigsten Rettungsmaßnahmen.

    Daneben gehört das Löschen von Bränden zu den wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr und ist ein wichtiger Teil des Brandschutzes. Mit Hilfe von technischer Ausrüstung wird das Feuer bekämpft.

    Mit dem Begriff bergen wird das Sicherstellen von Gegenständen sowie die Bergung von Tieren und Menschen beschrieben. Der Begriff Schützen im Zusammenhang mit Brandschutz bedeutet die Bereitstellung von Feuerwehrkräften bei öffentlichen Veranstaltungen. Die Kontrolle von vorhandenen Löscheinrichtungen ist ebenfalls ein Teil des abwehrenden Brandschutzes. Weitere Maßnahmen des abwehrenden Brandschutzes sind die kontinuierliche Prüfung der Löschanlagen sowie die Prüfung und Wartung der Existenz von Alarm- und Einsatzplänen. 

    Erstellung eines Brandschutzkonzeptes

    Die Erstellung des Brandschutzkonzeptes gehört zum Brandschutz und ist elementar. Mit dem Konzept werden die bauliche und rechtliche Situation eines Gebäudes oder einer baulichen Anlage beschrieben. Darüber hinaus werden mit dem Brandschutzkonzept Vorgaben für die Bauinfrastruktur und -ausstattung entwickelt.

    Ein solches Konzept muss immer dann erstellt werden, wenn das Gebäude von den baurechtlichen Anforderungen abweicht oder wenn es sich um ein Gebäude besonderer Art und Nutzung handelt. Beispiele hierfür sind Mehrzweckhallen und Krankenhäuser.

    In der Regel wird ein Brandschutzkonzept von einem Fachplaner – erstellt  üblicherweise sind es Brandschutzfachingenieure oder Bauingenieure. In manchen Fällen werden die Konzepte von Feuerwehrleute der höheren Dienstgrade erstellt.

    Bestandteile des Brandschutzkonzeptes

    Gelegentlich wird das Brandschutzkonzept als Brandschutznachweis bezeichnet. Es beschreibt alle ineinandergreifenden Sicherungsmaßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes. In der Regel besteht ein solches Konzept aus Planunterlagen sowie einem Erläuterungsbericht mit Textteil. Die jeweiligen Anforderungen des Brandschutzes an das Gebäude können tabellenförmig festgelegt werden.

    Der Textteil des Konzeptes enthält die Liegenschafts- und Gebäudeanalyse. Darüber hinaus ordnet das Brandschutzkonzept das Gebäude baurechtlich ein, es werden Schutzziele festgelegt und eine Risikobewertung vorgenommen. Zudem werden die einzelnen Brandschutzmaßnahmen detailliert beschrieben.

    Ziele des Brandschutzkonzepts

    • Schutz für Nutzer und Besucher eines Gebäudes sowie für die Rettungs- und Löschkräfte im Brandfall.
    • Schutz von Kulturgütern und vor Schäden der Nachbarschaft.
    • Sachwert- und Betriebsunterbrechungsschutz für die Bausubstanz und den Inhalt. Ziel ist es, die Marktposition und die Marktkompetenz des Betriebs weiter aufrecht zu erhalten.
      *Quelle: wikipedia.de

    Während die ersten beiden Schutzziele durch das öffentliche Interesse bestimmt werden, dient das dritte Ziel dem wirtschaftlichen Interesse. Ein Brandschutzkonzept ist die Summe aller Maßnahmen, um die zu erwartenden Brandschäden auf ein Minimum zu reduzieren.

    Zudem ist das Brandschutzkonzept eine Entscheidungshilfe und legt die Prioritäten der einzelnen Maßnahmen im Brandfall fest. Gleichzeitig muss es von mehreren Stellen akzeptiert werden. Dazu gehören unter anderem die zuständigen Behörden, die Bauherren, die Betreiber des Gebäudes sowie die Versicherer. Erfolgreich zeigt sich ein Brandschutzkonzept vor allem dann, wenn die Ziele bei einem Brandfall oder bei Simulationen erreicht wurden.

    Feuerlöscher als wichtiger Bestandteil beim Brandschutz

    Feuerlöscher im Betrieb oder in einem öffentlichen Gebäude sind ein wichtiger Bestandteil des Brandschutzkonzeptes. Laut Angaben des Bundesverbands Brandschutz-Fachbetriebe (BVBF Brandschutz) muss der Arbeitgeber dafür Sorge tragen, dass Feuerlöscher und weitere Feuerlöscheinrichtungen in ausreichender Zahl vorhanden sind. Was für Feuerlöscher in welcher Anzahl verwendet werden müssen, hängt von den baulichen Gegebenheiten des Betriebs ab. Dafür wird die Arbeitsstätte meistens in Teilbereiche unterteilt, die wiederum in unterschiedliche Brandgefährdungen eingestuft werden.

    Je größer ein Betrieb und je größer die Grundfläche ist, desto mehr Feuerlöscher braucht man nach der Feuerlöscherpflicht. Einen großen Einfluss darauf nehmen die Laufwege. Als Richtwert gelten 20 Meter. Darüber hinaus gilt: Verteilen sich die Beschäftigten in einem Betrieb über mehrere Etagen – also auf einer großen Grundfläche – wird auf jeder Etage mindestens ein Feuerlöscher mit 6 Löscheinheiten (LE) benötigt.

    Bei einer Grundfläche bis zu 50 Quadratmetern muss ein Feuerlöscher mit 6 LE ausgestattet sein. Verfügt der Betrieb über eine Fläche von 100 Quadratmetern sind es 9 LE. Die Zahlen sind der Webseite des BVBF Brandschutz entnommen.

    Mittels eines Brandschutzzeichens muss jeder Mitarbeiter im Betrieb auf den Feuerlöscher hingewiesen werden. Gemäß ASR 1.3 / DIN  EN ISO 7010 sind diese als weißes Piktogramm auf einem roten und quadratischen Schild definiert. Die Brandschutzzeichen besitzen internationale Gültigkeit und sind ohne Text verständlich.

    Verschiedene Lösungen beim Brandschutz

    Verschiedene Feuerlöscherarten sind eine der zahlreichen Lösungen beim Brandschutz. Daneben gibt es jedoch andere Lösungen. Vielfach ist von stationären Löscheinrichtungen die Rede. Von Fachleuten werden sie als Brandschutz- oder Löschanlagen bezeichnet. Sie dienen sowohl dem Schutz großer Menschenmassen als auch dem technischer Anlagen.

    Löschanlagen werden zum Beispiel in Räumen installiert, in denen leicht brennbare Flüssigkeiten und Gegenstände gelagert werden. Zudem werden Löschanlagen überall dort eingebaut, wo die Brandgefahr sehr hoch ist. Lagert ein Betrieb beispielsweise Gefahrstoffe, so muss die Löschanlage in den entsprechenden Räumen eingebaut werden.

    Obwohl die Behörden den Einbau einer stationären Löschanlage fordern können, profitieren Betriebe davon, wenn sie den Einbau der Anlage selbst veranlassen. Die stationären Löschanlagen müssen  vor der Inbetriebnahme einer Prüfung unterzogen werden. Darüber hinaus muss die Prüfung regelmäßig erfolgen und schriftlich nachgewiesen werden.

    Verschiedene Löschanlagen

    Neben Sprinkleranlagen sind Sprühwasserlöschanlagen, Regenvorhänge, Löschanlagen mit Kohlendioxid sowie Pulverlöscher und Schaumlöscher weitere Lösungen im Brandschutz. Betriebe, die sich für eine dieser Lösungen interessieren, sollten einen externen Brandschutzberater zur Seite ziehen. Die Lösungen haben Vor- und Nachteile und nicht jede Löschanlage ist für einen Betrieb geeignet. Darüber hinaus bestehen zwischen den einzelnen Löschanlagen erhebliche Preisunterschiede.

    Rauchmelder und Rauchwarnmelder als Brandmeldeanlagen

    In öffentlichen Gebäuden sowie in Privatwohnungen sind Rauchwarnmelder mittlerweile Pflicht. Der Vorteil an den kleinen Geräten: Innerhalb weniger Sekunden entscheiden sie über Leben und Tod. Sobald das Gerät eine Rauchentwicklung im Raum registriert, springt er mit einem lautem Alarmsignal an. So bleibt für die Mitarbeiter im Betrieb ausreichend Zeit, den Arbeitsplatz und das Gebäude zu verlassen. Rauchwarnmelder haben sich als Brandmeldeanlage in der Praxis bewährt. Ein Grund dafür ist die langfristige Zuverlässigkeit.

    Rauchmelder dagegen finden verstärkt in öffentlichen Gebäuden, wie beispielsweise in Universitäten und Krankenhäuser Anwendung. Sie unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise erheblich von den Rauchwarnmeldern. Rauchmelder sind Teil einer komplexen Brandmeldeanlage. Hier verfügt nicht jedes Gerät über einen integrierten Alarmton. Stattdessen schicken die Rauchmelder bei Rauchentwicklung ein Signal an eine interne Brandmeldezentrale (BMZ). Über diese wird dann der Alarm für die Feuerwehr ausgelöst.

    Obwohl die Begriffe Rauchmelder und Rauchwarnmelder in der Praxis häufig synonym verwendet werden, bestehen erhebliche technische Unterschiede. Betriebe sollten sich durch einen Fachmann oder eine Fachfrau beraten lassen, welches Gerät für ihren Betrieb besser geeignet ist. Darüber hinaus kann der Experte den Unternehmen bei der Installation der Brandmeldeanlage beratend zur Seite stehen.

    Wo werden Rauchwarnmelder angebracht?

    In Privathaushalten wird der Rauchwarnmelder in der Regel im Flur, im Wohnzimmer sowie im Schlafzimmer angebracht. Sämtliche Rettungswege müssen mit den Geräten ausgestattet sein. Dabei werden die Rauchwarnmelder mittig an der Zimmerdecke befestigt. Entweder werden sie geschraubt oder geklebt. In der Küche und im Bad werden Rauchwarnmelder nicht angebracht, da höhere Temperaturen und Wasserdampfentwicklung einen Fehlalarm auslösen können.

    Rauchmelder im Betrieb

    Für Büros in Betrieben gilt eine Pflicht für Rauchmelder. Genau wie in Privatwohnungen entscheidet der Rauchmelder über Leben und Tod der Beschäftigten. Vor allem in Büroräumen mit erhöhter Brandgefährdung sind Rauchmelder unerlässlich. Solche erhöhten Brandgefährdungen sind dann der Fall, wenn technische Geräte neben brennbarem Material stehen, wie beispielsweise in Drucker- und Kopierräumen. Wenn sich Mitarbeiter darin aufhalten, kann schnell ein Brand entstehen.

    In der Technischen Regel für Arbeitsstätten (ASR 2.2) steht festgeschrieben: „Der Arbeitgeber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Beschäftigten im Brandfall unverzüglich gewarnt und zum Verlassen von Gebäuden oder gefährdeten Bereichen angefordert werden können.“

    Einbau von Brandmeldeanlagen

    Sonderbauten, wie Krankenhäuser und Versammlungs- und Verkaufsstätten müssen rauchmeldergesteuerte Brandmeldeanlagen zu verbauen. Diese sollten der DIN Norm 14675 entsprechen. Darüber hinaus ist jeder Arbeitgeber in Deutschland laut Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung für die Betriebe zu erstellen. Brandmeldeanlagen gehören demnach zur technischen Grundausstattung. Die Instandhaltung und die Verwaltung der Brandmeldeanlagen liegen beim Eigentümer oder dessen Verwalter.

    Die Gefährdungsbeurteilung enthält außerdem die Prüfung und Wartung von Rauchmeldern. Hier sollten sich die Betriebe beziehungsweise der Arbeitgeber an die Vorgaben des Herstellers halten. In der Regel erfolgen die Prüfungen der Rauchmelder einmal im Jahr.

    Die Prüfintervalle für Brandmeldeanlagen regeln die Sonderbauverordnungen der Länder, die Hersteller und die bereits erwähnte DIN 14675. Die Prüfungen und Wartungen der Anlagen sollte ausschließlich durch kompetente Fachkräfte erfolgen. Darüber hinaus müssen die Prüfungen dokumentiert werden.

    Bestandteile von Brandmeldeanlagen

    Brandmeldeanlagen bestehen aus zentralen und dezentralen Komponenten. Wichtig sind die elektronischen Bauteile, die zur Zentrale gehören und die Informationen verarbeiten. Darüber hinaus sind die elektronischen Bauteile für die Energieversorgung die Bedieneinheit zuständig. Die Branderkennung und Branderfassung erfolgt durch die im Gebäude verteilten Rauchmelder.

    Zudem gehören das Feuerwehr-Schlüsseldepot, das Freischaltelement sowie die Blitzleuchte zu den weiteren Bauteilen einer Brandmeldeanlage. Diese Komponenten werden im Außenbereich des Gebäudes installiert. Außerdem können an die Brandmeldeanlage sowohl optische als auch akustische Signalgeber und Schalter für die Aktivierung von Brandschutzeinrichtungen angeschlossen werden. Diese Bauteile zusammen bilden die gesamte Brandanlage eines Gebäudes.

    Fazit zum Thema Brandschutz

    Der Brandschutz ist ein Thema, dass jeden Betrieb angeht und dementsprechend von den Arbeitgebern ernst genommen werden sollte. Der Schutz und die Sicherheit der Mitarbeiter steht neben dem Tagesgeschäft im Mittelpunkt. Für Betriebe gibt es verschiedene Brandmeldeanlagen. Unternehmen sollten sich durch einen externen Experten ausführlich beraten lassen, welche Anlage mit welchen Bauteilen und Fassungen am besten zum Betrieb passt.

    Darüber hinaus können Arbeitgeber aus einer Vielzahl von Löschanlagen wählen. Ratsam ist es auch hier, sich an einen Experten zu wenden, der ihnen bei der Installation der Anlage beratend zur Seite steht.

    Im Brandfall müssen Arbeitgeber auf alles vorbereitet sein. Dazu ist es wichtig, dass nicht nur die richtige Löschanlage gewählt wird, sondern dass ausreichend Feuerlöscher im Betrieb vorhanden sind. Die Anzahl der Löschmitteleinheiten (LE) ergibt sich aus der Grundfläche des Gebäudes. Außerdem sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen. Vor allem bei brandgefährdeten Arbeitsplätzen muss die Gefährdungsbeurteilung zwingend durchgeführt werden.

    Zudem müssen die einzelnen Büros mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Sowohl Rauchmelder als auch Rauchwarnmelder gelten als langfristig zuverlässig und haben sich in der Praxis bewährt.

    Autor: Reaktion SafetyXperts 

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