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KW 25-26/2026
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Top-Thema: Verantwortungschaos vermeiden – Sicherer Gebäudebetrieb braucht klare Aufgaben und Verantwortlichkeiten.
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Block : Editorial Erste Hilfe muss manchmal mehr seinLiebe Leserin, lieber Leser,
in Ihrem Unternehmen ist bestimmt sichergestellt, dass die Mitarbeitenden instruiert sind, was wann bei der Ersten Hilfe zu tun ist und welche Ersthelfenden speziell ausgebildet sind, um ihre Kompetenz einbringen können.
Allerdings kann in der Regel auch die beste Instruktion nicht auf alle möglichen Notfälle vorbereiten. Dazu gehören z. B. gefährliche allergische Reaktionen, die Überdosierung ganz alltäglicher Medikamente oder etwa eine riskante Unterzuckerung bei Diabetesbetroffenen.
Sprechen Sie mit den Mitarbeitenden auch darüber, was man tun kann, wenn man selbst nicht mehr weiter weiss. Im einfachsten Fall geht es darum, die Ambulanz zu kontaktieren und sich telefonisch anleiten zu lassen. Die Rega zu rufen ist wahrscheinlich nur selten wirklich nötig, denkt
Sabine Kurz
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Sabine Kurz
Sabine Kurz, Journalistin, Blattmacherin und Buchautorin, hat Psychologie studiert und berät, konzipiert und schreibt seit vielen Jahren erfolgreich zu den Themen Arbeitssicherheit, Medizin und Gesundheitspolitik sowie Psychologie. Sie arbeitet für Zeitschriften, große Verbände, Unternehmen auch im Internet.
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Starten Sie jetzt mit den wichtigsten Impulsen dieser Ausgabe:
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In Werkstätten und Industriehallen wird in der Regel tüchtig geschafft. An so gut wie jeder Maschine, die die Mitarbeitenden dabei benutzen, gibt es mehr oder minder grosse kraftgetriebene Teile, die die jeweilige Aufgabe erledigen, oder auch scharfe Kanten, spitze Stellen und Komponenten, an denen Material eingezogen wird. Damit das Bedienpersonal sich an solchen Gefahrenstellen nicht verletzen kann, statten schon die Hersteller Maschinen mit Schutzeinrichtungen aus. Wenn es bei der Arbeit schnell gehen muss, empfinden viele Beschäftigte gerade diese Schutzeinrichtungen aber als hinderlich und machen sie unwirksam – obwohl solche Maschinenmanipulationen per Gesetz streng verboten sind.
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Wir freuen uns wohl alle auf die schönsten Wochen des Jahres – ob im Sommer oder im Winter, ob Badeurlaub am Meer oder Skiferien. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Körper uns dann mit einer Infektion oder einfach nur überwältigender Erschöpfung einen Strich durch die Rechnung macht. Und das ist oft so. Beugen Sie gezielt vor!
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„Da geht doch nur ein-, zweimal im Jahr jemand hoch …“ – ein Satz, der mir in der Praxis regelmässig begegnet, wenn die Schutzmassnahmen gegen Absturz zur Diskussion stehen. Und ein Satz, der das Risiko gefährlich verharmlost. Denn Abstürze aus großer Höhe gehören weiterhin zu den schwersten Arbeitsunfällen – oft mit tödlichem Ausgang. Gerade weil diese Tätigkeiten selten stattfinden, fehlen häufig sowohl technische Sicherungen als auch die notwendige Routine.
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