Schwerpunktthema

Die 4-Tage-Woche: Motivationsbooster oder Mogelpackung? Erfahrungen aus der Praxis

Heizungs- und Lüftungsbauer Rocco Funke ist davon überzeugt, dass reduzierte Arbeitszeiten gesund und motiviert halten. Die Arbeitsmenge einfach von 5 auf 4 Tage zu verteilen reicht nicht – er hat alle Prozesse in seinem Betrieb neu geordnet. Auch für die Firma Reuse Haustechnik ist die 4-Tage-Woche ein Erfolgsmodell. Lesen Sie hier, wie die beiden Handwerksbetriebe die Umstellung geschafft haben, was es zu beachten gibt und was Wissenschaftler zur 4-Tage-Woche sagen.
Dr. Robert Kaufmann

Robert Kaufmann

25.02.2025 · 6 Min Lesezeit

Beispiel 1: Leckortungs- und Bautrocknungs-unternehmen Rocco Funke, 5 Mitarbeiter

Der Gedanke, die 4-Tage-Woche einzuführen, kam Rocco Funke spontan: An einem Tag waren seine Mitarbeiter nach 5 Stunden auf der Baustelle fertig. Ursprünglich hatte er für den Auftrag 1,5 Arbeitstage eingeplant. Er gab ihnen frei und besorgte Familienkarten für das Schwimmbad. Nach dem verlängerten Wochenende wünschte sich sein Team, dass das jede Woche möglich ist. Zudem hatte sich sein eigener Fokus durch die Geburt seines jüngsten Sohns verändert: Er wollte besser auf seine Gesundheit achten und mehr Zeit mit der Familie verbringen.

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