Vorlage: Risikoblatt - Hygiene
Hygieneprozesse sicher gestalten: Risiken aufspüren und ausschließen
Renate Tief
Nicht nur Qualitätsmanagement- und Hygienebeauftragte wissen, dass die Suche nach einem Sündenbock bei Fehlern wenig bringt. Meist sind unvollständige Prozesse die Ursache. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie sicherheitsrelevante Lücken im Hygieneprozess gezielt erkennen und schließen.
Im Arbeitsalltag können Risiken die Sicherheit von Mitarbeitenden und Bewohnern bzw. Patienten gefährden. Um sie berechenbar zu machen, müssen sie in den Prozessen berücksichtigt werden. Risiken entstehen sowohl in Behandlungs- als auch in Pflegeprozessen. Im Hygienebereich zählen dazu beispielsweise die falsche Anwendung von Medizinprodukten sowie die Übertragung von Infektionserregern.
So können Sie Risiken dokumentieren
Die identifizierten Risiken müssen systematisch dokumentiert werden, etwa durch Prozessergänzungen oder zugeordnete Risikoblätter. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft ein Risikoblatt für den Hygieneprozess und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie kann an die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten angepasst werden.
Fazit
Zur Sicherstellung der Wirksamkeit sollten auch Vorgesetzte und Kolleginnen / Kollegen einbezogen werden. Die Ermittlung und Bewertung von Risiken sind gemeinsame Teamaufgaben, die durch den Austausch aller Beteiligten realistische Einschätzungen und wirksame Maßnahmen ermöglichen.
