Checkliste: Psychosoziale Risiken - Einsamkeit

Mit diesen Maßnahmen beugen Sie dem Gefühl von Einsamkeit im Job vor

In unserer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist der Arbeitsplatz ein wichtiger Ort des Miteinanders. Doch wo unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen, besteht die Gefahr, dass sich die neuen ausländischen Mitarbeiterinnen und ­Mitarbeiter besonders […]
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Uta Fuchs

Uta Fuchs

07.11.2025

Arbeitshilfen

  • Mit diesen Maßnahmen beugen Sie dem Gefühl von Einsamkeit im Job vor

In unserer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist der Arbeitsplatz ein wichtiger Ort des Miteinanders. Doch wo unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen, besteht die Gefahr, dass sich die neuen ausländischen Mitarbeiterinnen und ­Mitarbeiter besonders einsam fühlen.

Nicht nur im Privatleben, auch bei der Arbeit können sich Menschen einsam fühlen, z. B. durch veränderte Arbeitsmodelle oder fehlende zwischenmenschliche Kontakte. Oder ganz einfach, weil sie neu sind, im Land und am Arbeitsplatz. Wer die „Spielregeln“ unter Kollegen noch nicht kennt, steht oft am Rand. Das betrifft neue Beschäftigte, junge Leute in älteren Teams und ältere in jungen Gruppen. Ganz besonders aber auch die neuen ausländischen Kolleginnen und Kollegen. Sprachbarrieren machen die Verständigung „im Vorübergehen“ schwer, der kurze Scherz auf dem Flur wird nicht verstanden. Das verunsichert.

Die folgende Checkliste soll für diese Problematik sensibilisieren und Sie dabei unterstützen, ein Gemeinschaftsgefühl unter Ihren Kollegen und Kolleginnen zu schaffen. Das Gute daran: Davon profitieren nicht nur die Neuen, sondern alle.

Fazit

Einsamkeit wird oft mit Alleinsein gleichgesetzt. Doch das ist eine weit verbreitete falsche Vorstellung. Einsamkeit hat nicht nur mit der Anzahl der Kontakte zu tun, sondern vor allem mit der Qualität derselben.

Wer trotz vieler Kontakte mit niemandem über das, was ihn bewegt, sprechen kann, kann sich genauso einsam fühlen wie jemand, der einfach nur allein ist. Der Arbeitsplatz bietet viele Möglichkeiten, Vereinsamungsgefühlen etwas entgegenzusetzen – mit erlebter Gemeinschaft, guten Kommunikations- und Austauschmöglichkeiten sowie einer wertschätzenden Team- und Führungskultur, die den Zusammenhalt stärkt. Bereits kleine, gezielte Maßnahmen können hier eine spürbare Wirkung entfalten.