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Krankenkassen schlagen Alarm: Folgen von Diabetes betreffen nahezu jeden Betrieb

© Montri Thipsorn – Shutterstock
Diabetes

Krankenkassen schlagen Alarm: Fast jeder zehnte Versicherte leidet in Deutschland unter der Zuckerkrankheit. Rund 95 Prozent von ihnen sind vom Typ-2-Diabetes betroffen. Diese typische Wohlstandskrankheit kann langfristige Schäden an Blutgefäßen, Nerven und Organen verursachen.

Über diese Erkenntnisse zu Diabetes sollten Sie Ihre Mitarbeiter informieren

Das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, steigt mit dem Gewicht. Könnten Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) konsequent verhindert werden, ließe sich die Krankheit quasi ausrotten. Doch der Anteil der Übergewichtigen in der Bevölkerung steigt, und die meisten Betroffenen schaffen es nicht,  wieder den empfohlenen BMI von unter 25 zu erreichen.

Forscher um Dr. Adina Feldman von der Universität in Umeå in Schweden haben deshalb nach realistischen Konzepten gesucht und ermittelt, was schon ein geringer Gewichtsverlust oder zumindest eine Gewichtsstabilisierung bringen würde (BMC Public Health 2017).

Sie untersuchten in einer Studie 33.000 Teilnehmer über zehn Jahre lang. Dabei haben sie regelmäßig Daten zu BMI und Glukosetoleranz ermittelt. Es ergab sich ein ganz normales Bild: Im Laufe der Jahre entwickelten viele Teilnehmer einen Speckgürtel, 57 Prozent nahmen deutlich zu, 29 Prozent hielten ihr
Gewicht und nur 14 Prozent nahmen ab.

Etwas mehr als 1.000 Teilnehmer – das sind 3,3 Prozent – erkrankten neu an Typ-2-Diabetes. Nach den Berechnungen der Mediziner steigt das Diabetesrisiko um 5 Prozent, wenn das Körpergewicht um 1 Prozent zunimmt, und zwar unabhängig vom Ausgangswert.

Fazit: 40 Prozent der Diabetesfälle könnten verhindert werden, wenn über 40-Jährige im Mittel drei bis sechs Kilo abnehmen; 22 Prozent sind es, wenn das Gewicht stabil gehalten wird. Das sollte ein realistisches Ziel für jeden sein.

Autor: Uta Fuchs 

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