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Gute Vorsätze fürs neue Jahr: Raus aus der Stressfalle!

© Lothar Drechsel – fotolia.com
gute Vorsätze

Alle Jahre wieder setzen sich die Deutschen auch neue Vorsätze. Stressabbau steht dabei ganz Vorne auf der Wunschliste. Ein Grund mehr, dass sich auch der Arbeitgeber mit dem Thema Stressreduzierung beschäftigt.

Mehr als die 60 Prozent der Deutschen fühlen sich manchmal oder sogar häufig gestresst. Arbeit und Ausbildung stehen auf Platz 1 der Stressauslöser. Ein Grund mehr sich auch als Arbeitgeber mit dem Thema Stress zu befassen und die guten Vorsätze der Mitarbeiter zu unterstützen.

Gute Vorsätze: Weniger Stress und mehr Bewegung

Zum Jahreswechsel 2017/18 befragte die DAK über 3.500 Deutsche zum Thema gute Vorsätze. Kaum überraschend ist es, dass die Vorsätze „gesünder ernähren“ und „mehr bewegen“ recht weit oben auf der Wunschliste auftauchen. Doch die Tatsache, dass sich 59% aller Befragten „Stress vermeiden“ als guten Vorsatz nehmen ist schockierend (Quelle:statista.de):

Infografik: Die guten Vorsätze der Deutschen | Statista

Wo kommt der ganze Stress her? Und reichen gute Vorsätze aus, um Stress zu reduzieren?

Arbeitsplatz als Stressursache

Heute klagen etwa 48 Prozent der Beschäftigten darüber, dass ihre Arbeit sie belastet – rund zehn Prozent mehr als noch vor einigen Jahren. Doch nicht immer ist die Arbeit schuld daran, wenn sich Berufstätige gestresst fühlen. Immerhin sieben von zehn Beschäftigten sagen, die Arbeit mache ihnen Spaß und sei ein wichtiger Teil ihres Lebens. Wie eine große Untersuchung der Techniker Krankenkasse zeigt, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden, setzen sich zu viele Menschen selbst unter Druck: Hohe Ansprüche an sich selbst sowie zu viele Termine und Verpflichtungen in der Freizeit sorgen für Dauerdruck.

Dass sich eine Krankenkasse für Stress interessiert, ist kein Wunder – die Kassen registrieren seit 15 Jahren immer mehr stressbedingte Krankschreibungen. Von den etwa 15 jährlichen Fehltagen pro Versicherten entfallen 2,5 Tage auf psychische Beschwerden wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen. Die Lektüre der rund 50-seitigen Studie legt für das BGM vor allem zwei Handlungsoptionen nahe: bessere Arbeitsorganisation und verstärkte Aufklärung.

Unterstützen Sie gute Vorsätze

Eine ehrliche Bestandsaufnahme kann zeigen, ob die hohe Stressbelastung auch für Ihr Unternehmen zutrifft. Wenn ja, ist es wichtig, Arbeitsplatzbeschreibungen und Aufgabenverteilung zu prüfen und eventuell grundsätzlich zu überdenken. Denn wenn unlösbare Aufgaben gestellt werden, bleibt z. B. ein Entspannungstraining reine Kosmetik.

Doch andererseits ist ein großer Teil der Stressbelastungen hausgemacht. In der Umfrage nannten die Befragten als wichtigste Stressfaktoren nach dem Job (46 Prozent) fast genauso oft hohe Eigenansprüche (43 Prozent) und Termindichte in der Freizeit (33 Prozent).

Meine Empfehlung
Natürlich können und sollen Sie sich in das Privatleben Ihrer Mitarbeiter nicht einmischen. Doch mit Aufklärung können Sie Türen öffnen und Wege zu einem gesünderen und entspannteren Umgang mit sich selbst zeigen. Informationen können im Rahmen von Gesundheitstagen oder Firmenevents vermittelt werden und das Thema gute Vorsätze ist der ideale Aufhänger für Ihre Aufklärungskampagne. Verweisen Sie dabei auch auf Angebote von örtlichen Dienstleistern und Beratungsstellen.

Gute Vorsätze in Gewohnheiten umwandeln

Obwohl die obere Grafik zeigt, dass sich der Großteil der Deutschen gute Vorsätze setzt, haben die meisten diese bis zum 17. Januar schon verstoßen. Es kommt also sehr darauf an, dass Ihre Mitarbeiter die guten Vorsätze in nachhaltiges Verhalten umsetzen. Das ist gar nicht so leicht, doch auch hier können Sie als Arbeitgeber eine Unterstützung sein.

So können Sie zum Beispiel einen unternehmensweiten Wettbewerb aufsetzen, in dem sich jeder Mitarbeiter ein persönliches Ziel setzt, bei dem die Ergebnisse in regelmäßigen Abständen nachverfolgt werden. Wer bis zum Ende des Jahres durchgehalten und sein Ziel erfüllt hat, gewinnt dann einen kleinen vom Arbeitgeber gesponsorten Preis.

Autor: Uta Fuchs

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