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Winterzeit ist Infektionszeit – beugen Sie mit Händedesinfektion vor!

© Africa Studio – Shutterstock
Händedesinfektion

Die Händehygiene sowie Händedesinfektion gehört zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen schlechthin – immerhin sind die Hände der häufigste Übertragungsweg für Keime. Türklinken, Arbeitsflächen, Griffe von Schränken und Schubladen und Ablageflächen bei Rezeptionstheken können durch Handberührung mit Infektionserregern kontaminiert werden.

Händedesinfektion schützt vor Krankheit

Keime lauern heutzutage überall. Umso wichtiger ist es daher, effektive Maßnahmen zur Händehygiene zu etablieren und die Mitarbeiter in der korrekten Händedesinfektion zu unterweisen. Denn es gibt große Unsicherheiten bei deren Durchführung im Alltag und es stellt sich die Frage, wann und in welchen Abständen denn nun die Hände gewaschen, desinfiziert und gepflegt werden sollten.

Grundsätzliches zur Händereinigung

Allgemein gilt, dass Sie die Händereinigung auf ein Minimum reduzieren sollten. Bei der Reinigung mit Seifenpräparaten werden die Hände am stärksten belastet. Zu häufiges Waschen führt zu trockenen und spröden Handflächen, die schnell kleinste Risse bekommen können. In diesen Rissen können sich sehr leicht Keime ansiedeln und gegebenenfalls vermehren. Führen Sie deshalb nur bei den nachfolgenden Anlässen eine Händewaschung durch:

  •  bei Arbeitsbeginn
  •  vor und nach Pausen
  • nach der Toilettenbenutzung
  • bei sichtbaren Verschmutzungen
  • am Arbeitsende

Das richtige Reinigungspräparat

Verwenden Sie grundsätzlich schonende Reinigungslotionen, die für die Anwendung im medizinischen Arbeitsalltag geeignet und ausgewiesen sind. Diese Produkte sind generell darauf ausgerichtet, die Hände möglichst wenig zu beanspruchen. Handelsübliche Haushaltsseifen sind eher nicht ratsam, da hier oft Duftkomponenten in höherer Konzentration enthalten sind. Diese können bei häufiger Benutzung unter Umständen zu Belastungen führen, die eigentlich vermieden werden sollten.

So gehen Sie bei der Händedesinfektion vor

Die Desinfektion Ihrer Hände sollte im Gegensatz zur Reinigung häufiger erfolgen. Hier steht nicht die Reinigung, sondern die Keimreduktion im Vordergrund. Die Händedesinfektion sollte jeweils…

  •  vor und nach jedem Patientenkontakt
  •  vor Eingriffen und anderen medizinischen Tätigkeiten
  •  bei häufiger Berührung von Türklinken, speziell bei Toilettentüren

Achten Sie bei der Durchführung unbedingt darauf, dass Ihr Händedesinfektionsmittel eine Herstellervorgabe zur Einwirkzeit aufweist. Halten Sie diese Zeiten ein, damit das Präparat auch seine Wirkung richtig entfalten kann. Berücksichtigen Sie weiterhin, dass Sie alle Bereiche der Hand mit dem Desinfektionsmittel benetzen müssen. Vergessen Sie nicht die Zwischenräume der Finger, die Fingerspitzen, den Daumen und auch den Handrücken. Es gibt hierzu eine Hilfestellung in Form einer Abbildung zur richtigen Einreibemethode bei der Händedesinfektion. Diese Bilderfolge wird von verschiedenen Herstellern von Händedesinfektionsmitteln auf deren Internetseite zum Download angeboten oder vom medizinischen Fachhandel vertrieben.

Achten Sie auf die Dosierung

Denken Sie daran, eine ausreichende Menge an Händedesinfektionsmittel aus Ihrem Spender zu entnehmen, damit nicht zu wenig Präparat benutzt wird. Die Menge muss so bemessen sein, dass beide Hände mit genügend Mittel benetzt werden können. Als Richtwert können Sie eine gut gefüllte Hohlhand ansetzen. Die entnommene Menge sollte jedoch mindesten 3 ml betragen. Damit stellen Sie sicher, dass die Oberflächen Ihrer Hände während der gesamten Einwirkzeit ausreichend feucht gehalten werden.

Wählen Sie das richtige Desinfektionspräparat

Ein wirksames Händedesinfektionsmittel muss nicht nur einen geeigneten Wirkstoff, sondern auch rückfettende und pflegende Substanzen enthalten. Diese Stoffe verhindern, dass die Hände austrocknen, und beugen darüber hinaus Rissbildungen effektiv vor. Bei Allergikern empfiehlt sich, ein Desinfektionspräparat ohne Duftstoffe und Aromen zu benutzen, da die häufigsten allergischen Reaktionen auf diese Inhaltsstoffe zurückzuführen sind.

Vergessen Sie nicht die Hautpflege

Durch die starke Beanspruchung der Hände bei Desinfektionsmaßnahmen und bei der Waschung sollten Sie unbedingt Cremes oder Lotionen zur Händepflege einsetzen. Am Markt gibt es für diesen Zweck von verschiedenen Herstellern Produkte, die speziell für den Einsatz im medizinischen Bereich vorgesehen sind. Hier sind Pflegesubstanzen enthalten, die die Oberflächen der Hände geschmeidig halten und der Haut die nötige Feuchtigkeit spenden.

Ein Tipp zum Schluss

Nehmen Sie konkrete Vorgaben und Aspekte zur Händehygiene und zum Hautschutz als festen Bestandteil in Ihren individuellen Hygieneplan auf. Weisen Sie Ihr gesamtes Personal in alle wichtigen Abläufe zu diesem Thema ein, damit Sie auf diesem Weg eine wirksame Prävention schaffen. Denn nur so gewährleisten Sie, dass sich Keime nicht unnötig vermehren und die Übertragung auf andere Personen vermieden wird.

Möglicherweise sind für Sie auch die Änderungen des Infektionsschutzgesetz, welche 25.7.2017 in Kraft getreten sind, relevant.

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