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Hygiene: Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten

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Hygiene, Krankenhaus, Küche, Umwelt

Hygiene ist unerlässlich bei der Abwehr von Krankheiten, um die Gesundheit zu erhalten. Dafür gibt es verschiedene Maßnahmen. Was vor allem bei der Krankenhaushygiene wichtig ist und welche Rolle ein Hygienekonzept spielt.

In zahlreichen Wirtschafts- und Unternehmensbereichen spielt das Thema Hygiene eine große Rolle. Ob in Handwerksbetrieben, Krankenhäusern oder in der Gastronomie. Hygiene ist im Arbeitsalltag unerlässlich.

    Der folgende Beitrag fokussiert Hygiene. Schwerpunkte sind unter anderem Hygiene in Krankenhäusern. Darüber hinaus werden die wichtigsten Hygienemaßnahmen genannt. Außerdem wird die Rolle des Hygienebeauftragten im Betrieb näher besprochen.

    Definition von Hygiene

    In den meisten Fällen wird Hygiene mit den Begriffen Sauberkeit und Reinlichkeit gleichgesetzt. Allerdings wird Hygiene in verschiedene Bereiche unterteilt. Diese sind folgende:

    • Allgemeiner Bereich: Hier wird Hygiene als die Gesamtheit der Hygienemaßnahmen verstanden, die für die Verhütung von Bakterien erforderlich sind. Darüber hinaus beschreibt der allgemeine Bereich die Maßnahmen, die der Erhaltung und Förderung der Gesundheit dienen.
    • Medizinischer Bereich: Hier geht es allein um die Erhaltung und Förderung der Gesundheit und deren sozialen Vorbedingungen. Zum medizinischen Bereich der Hygiene gehören außerdem die Reinhaltung der Umwelt, die Sterilisation, die Handhygiene sowie die fachgerechte und sichere Entsorgung von medizinischem Abfall.
    • Produktionshygiene: Hierunter fallen alle Hygienemaßnahmen, die Kontaminationen und Infektionen in verschiedenen Endprodukten verhindern.

    Die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)  reduziert den Begriff auf ihrer Webseite  auf die Erkennung, Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten.

    In Deutschland hat jedes Bundesland spezifische Hygienevorschriften, die für Betriebe und Organisationen verbindlich sind und die zur Umsetzung der Hygienestandards dienen.

    Weitere Hygieneformen oder Aspekte der Hygiene sind zum Beispiel:

    • Lufthygiene
    • Wasser- und Trinkwasserhygiene
    • Arbeitshygiene
    • Bauhygiene
    • Wohnhygiene

    Ziele der Hygiene

    Die langfristige Erhaltung der Gesundheit ist das Hauptziel der Hygiene. Außerdem sollen durch gezielte Maßnahmen die Verbreitung von Krankheiten vermieden werden. Die bekannteste Maßnahme ist das Waschen und die Desinfektion der Hände – beispielsweise nach dem Toilettengang. In der Gastronomie gehört die Händedesinfektion in der Küche zum Bestandteil der Arbeitsroutine.

    Der Schutz vor der Kontamination und der Infektion gesunder Menschen ist ein weiteres Ziel der Hygiene. Darüber hinaus sorgt diese dafür, dass nur einwandfreie Produkte jeglicher Art auf den Markt kommen und Infektionen sowie weitere Gesundheitsschäden bei Konsumenten von vornherein ausgeschlossen werden.

    Im Zusammenhang mit Produkten wird die Hygiene oft als sogenannte Vermeidungsstrategie beschrieben. Sollte ein Konsument eines Produktes bereits mit einem Erreger infiziert sein, wirken hygienische Maßnahmen unterstützend. Sie sorgen dafür, dass sich Krankheitserreger nicht weiter ausbreiten. Lebensmittelhygiene wird im Gastrobereich sowie in Krankenhäusern und in der Pharmaindustrie wird die Hygiene außerdem präventiv eingesetzt.

    Darüber hinaus soll in diesen Wirtschaftszweigen ein bestimmtes hygienisches Level erreicht und gehalten werden. Verschiedene Hygienekonzepte sowie Hygienepläne helfen bei der Sicherstellung des Hygienelevels.

    Verschiedene Hygienemaßnahmen

    Händewaschen und Händedesinfektion

    Nachfolgend sollen verschiedene Hygienemaßnahmen beschrieben werden. Das Händewaschen und die Händedesinfektion gehören zu den bekanntesten  Maßnahmen. Nachfolgend werden fünf wichtige Tipps für das richtige Händewaschen genannt.

    • Die Hände sollten unter fließendes Wasser bei einer angenehmen Temperatur gehalten werden.
    • Der Handrücken und die Handflächen sollten gründlich eingeseift werden. Wichtig hierbei sind die Fingerzwischenräume, die Fingerspitzen sowie die Fingernägel. Flüssigseifen sind hygienischer als Seifenstücke.
    • Das Einseifen sollte rund 20 bis 30 Sekunden dauern.
    • Danach müssen die Hände unter fließendem Wasser abgespült Bei  öffentlichen Toiletten ist die Verwendung eines Papierhandtuchs oder des Ellenbogens zum Schließen des Wasserhahns sinnvoll. In vielen Fällen hat der Wasserhahn jedoch einen automatischen Spülstopp.
    • Nach dem Waschen müssen die Hände gründlich abgetrocknet werden. Dies gilt auch für die Fingerzwischenräume. Hier eignen sich die Papier- oder Einmalhandtücher am besten. Für das eigene Zuhause gilt: Jeder Bewohner des Haushalts sollte möglichst sein eigenes Handtuch benutzen.

    Toilettenhygiene

    Die Toilettenhygiene zählt zu einer weiteren Hygienemaßnahme. Über die Toilettenbrille können zahlreiche Krankheitserreger übertragen werden, die zu Infektionen führen.

    Die gesundheitsschädlichen Bakterien oder kleine Stuhlreste können allerdings auch an den Spülkasten, an die Armaturen sowie an die Türklinke weitergegeben werden. Durch die sogenannte Schmierinfektion können die Erreger zum Teil bis in den Mund gelangen. Einfache Hygienemaßnahmen können präventiv vor den infektiösen Erregern und Bakterien schützen. Die folgenden gehören unter anderem dazu:

    • Verwendung von handelsüblichen Putzmitteln zur Reinigung der Toilette.
    • Für das WC sollte stets ein separater Putzlappen zum Säubern verwendet werden.
    • Der Spülkasten und die Türklinken und Lichtschalter sollten ebenfalls gereinigt werden.
    • Der Spüllappen sowie der Wischmopp müssen nach dem Reinigen gut trocknen lassen. Bakterien können sich bei Feuchtigkeit gut vermehren.
    • Putzlappen sollten in regelmäßigen Abständen bei einer Temperatur von 60 Grad Celsius gewaschen werden.

    Die erwähnten Hygienemaßnahmen betreffen Privathaushalte sowie Unternehmen und Organisationen gleichermaßen. Betriebe mit mehreren Beschäftigten müssen allerdings größere Sorgfalt auf die Toilettenhygiene legen. Neben den genannten Maßnahmen muss in Firmen stets ausreichend Toilettenpapier und Flüssigseife vorhanden sein.

    Das Papier muss so angebracht sein, dass es für alle Mitarbeiter gut erreichbar ist. Außerdem muss die Halterung mit einer Hand erreichbar sein.

    In Ausnahmefällen können auch Feuchttücher verwendet werden. Allerdings kann hier ein Allergierisiko aufgrund der darin enthaltenen Duftstoffe nicht ausgeschlossen werden.

    Küchen- und Lebensmittelhygiene

    Im Umgang mit Lebensmitteln sind Regeln der Lebensmittelhygiene zu  beachten. Dies gilt sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen mit einer eigenen Kantine . sowie für Gastronomiebetriebe im Besonderen. Verunreinigte Lebensmittel können Krankheitserreger hervorrufen, die zu Durchfall und Erbrechen führen. Bakterien, wie beispielsweise Salmonellen und EHEC führen zu Lebensmittelinfektionen. Vor allem Fleisch, Fisch und andere tierische Produkte sind besonders befallen.

    Allerdings können Keime auf die Lebensmittel übertragen werden. Überträger sind Hände, Arbeitsflächen und andere Küchenutensilien. Deshalb muss in der Küche auf einen sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln geachtet werden. Darüber hinaus muss die Küche stets sauber sein. So lässt sich die Gefahr vor gesundheitsschädlichen Keimen stark eindämmen.

    Zu den Hygienemaßnahmen im Bereich der Lebensmittel gehören folgende:

    • Die Kühlkette muss eingehalten werden. Nach dem Einkauf oder nach der Lieferung der Ware (Gastronomie) müssen Lebensmittel sofort in den Kühlschrank oder in die Gefriertruhe.
    • Fleisch- und Eierprodukte voneinander trennen.
    • Lebensmittel sollten erst kurz vor dem Verzehr oder der Verarbeitung aus dem Kühlschrank genommen werden.
    • Die Temperatur des Kühlschranks darf maximal 7 Grad Celsius betragen. Die optimale Temperatur liegt unter 5 Grad Celsius. Die ideale Temperatur der Tiefkühltruhe liegt bei minus 18 Grad Celsius.

    Hygienemaßnahmen vor und während der Zubereitung von Speisen:

    • Vor der Zubereitung Händewaschen und desinfizieren
    • Verpackungen von Fleisch und Geflügel müssen sofort entsorgt werden. Darüber hinaus sind die Arbeitsflächen und Gegenstände, die damit in Kontakt waren, im Nachgang gründlich zu reinigen. Am besten erfolgt dies in der Spülmaschine. Unter warmen Wasser mit Spülmittel ist es ebenfalls möglich.
    • Für die Zubereitung von rohen oder zu garenden Lebensmitteln sollten aus hygienischen Gründen unterschiedliche Küchenutensilien verwendet werden. Nach dem Gebrauch: Gründlich per Hand abwaschen oder in der Spülmaschine spülen.
    • Speisen – vor allem Fleisch – ausreichend erhitzen. Nach Möglichkeit sollten für 2 Minuten 70 Grad Celsius im Inneren des Fleischs erreicht werden.
    • Bis zum Verzehr von warmen Speisen müssen sie heiß gehalten werden. Bis zum Verzehr sollte die Temperatur rund 65 Grad Celsius betragen.
    • Während der Zubereitung sollten Haustiere nicht in der Küche sein. Auch das Streicheln birgt Gefahren. Tiere gelten als Krankheitsüberträger.

    Hygienemaßnahmen in der Küche

    • Geschirr, Besteck sowie alle Küchenutensilien müssen nach der Zubereitung der Speisen gründlich und bei mindestens 60 Grad Celsius gereinigt werden.
    • Für das Geschirr, die Arbeitsflächen und den Fußboden sind jeweils getrennte Reinigungstücher zu verwenden.
    • Spülbürsten müssen regelmäßig in der Spülmaschine gereinigt und nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden. Schwämme sind hygienisch bedenklich.
    • Spülbecken, Arbeitsflächen und Küchengeräte sind am Ende des Tages mit warmen Wasser und Reinigungsmittel zu säubern.
    • Der Kühlschrank muss kontinuierlich gereinigt werden.
    • Alle Küchenabfälle werden am Ende des Tages entsorgt. Dies gilt vor allem für Großküchen.
    • Bei der Küchenarbeit gilt außerdem: Die Hände zwischendurch waschen.

    Hygienefachkraft in Krankenhäusern

    Für die Umsetzung der einzelnen Hygienemaßnahmen in einem Krankenhaus ist die Hygienefachkraft zuständig. Zu den Aufgaben dieser gehört, die Hygiene und Infektionsprävention durch Maßnahmen der Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen zu verbessern.

    Hygienefachschwestern und -pfleger werden als Hygienefachkräfte bezeichnet. Sie haben eine entsprechende Weiterbildung in der Krankenhaushygiene abgeschlossen. Darüber hinaus sorgen sie eng mit dem Hygienebeauftragten im Krankenhaus zusammen. Arbeitsfelder sind die Überwachung der Krankenhaushygiene sowie die Umsetzung der krankenhaushygienischen Maßnahmen. Die Maßnahmen beziehen sich sowohl auf den Infektionsschutz von Mitarbeitern als auch auf die der Patienten.

    Erstellung eines Hygieneplans

    Die Erstellung eines Hygieneplans gehört zu den weiteren Aufgaben einer Hygienefachkraft. Im Rahmen pflegetechnischer Maßnahmen muss dieser erstellt werden. Darüber hinaus wird er nach hygienischen Gesichtspunkten angefertigt. Die Hygienefachkraft ist für die Einhaltung des Hygieneplans verantwortlich.

    Der Hygieneplan muss in regelmäßigen Abständen aktualisiert und auf den aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Einmal im Jahr ist eine Unterweisung aller Personen notwendig, die in der Hygiene arbeiten. Externe Beschäftigte müssen auf den Hygieneplan hingewiesen werden.

    Ein Hygieneplan enthält folgende Punkte:

    • Welche Hygienemaßnahme wird angewendet?
    • Wie?; Womit (Produkt) und Wann? sind die weiteren Punkte. Diese beziehen sich auf die jeweilige Hygienemaßnahme.

    Das Ziel des Hygieneplans ist die Sicherstellung der hygienischen Standards im jeweils definierten Bereich. Zudem soll mit dem Hygieneplan die Verschleppung von Keimen verhindert werden. Vor der Erstellung des Hygieneplans müssen die hygienischen Anforderungen in dem jeweiligen Bereich bestimmt werden. Der jeweilige Hygienestatus ist der Ausgangspunkt für die Erstellung der Pläne.

    Was ist ein Hygienekonzept?

    Das Hygienekonzept, das für Krankenhäuser und Unternehmen aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie erstellt wird, enthält neben dem Hygieneplan nochmals eine Definition der Hygiene. Daneben werden in dem Hygienekonzept Hygienemaßnahmen bei verschiedenen Tätigkeiten detailliert beschrieben.

    Beispiele für das Krankenhaus sind Händedesinfektion bei der Blutabnahme sowie beim Legen von Infusionen. Darüber hinaus wird in einem Hygienekonzept detailliert auf den Schutz beim Umgang mit infektösem Material eingegangen. Zudem wird in den meiste Konzepten das Verhalten bei Nadelstich- und Schleimhautverletzungen oder Schleimhautkontakt thematisiert.

    Krankenhaushygiene

    Pro Jahr erkranken in Deutschland 400.000 bis 600.000 Patienten an Krankenhausinfektionen. Etwa 10.000 bis 15.000 Menschen versterben an diesen Infektionen. Diese Zahlen teilt das Bundesgesundheitsministeriums mit (Stand: April 2019). Wie das Ministerium weiter mitteilt, können diese Infektionen zum Teil vermieden oder bis zu einem gewissen Grad beeinflusst werden.

    Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) enthält Maßnahmen und Bestimmungen zur Verbesserung der Hygiene in Krankenhäuern und anderen medizinischen Einrichtungen. Auf der Grundlage des IfSG können die Landesgesundheitsbehörden Maßnahmen gegen die Verbreitung und für die Bekämpfung von gesundheitsschädlichen und zum Teil tödlichen Bakterien und Keime ergreifen.

    Darüber hinaus erstellt die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (KRINKO) Empfehlungen zur Prävention von Infektionen sowie zu betrieblich-organisatorischen und baulich-funktionellen Maßnahmen der Hygiene in Krankenhäusern und weiteren medizinischen Einrichtungen.

    Hygieneförderprogramm

    Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilt, wurde das Hygieneförderprogramm 2013 eingerichtet.

    Ziel des Programms ist es, Krankenhäuser bei der Erfüllung der Anforderungen an die Ausstattung mit Hygienefachpersonal zu unterstützen. Zudem werden mit dem Programm Personaleinstellungen, Fort- und Weiterbildungen sowie Beratungsleistungen gefördert. 2016 wurde das Programm um weitere drei Jahre verlängert.

    Die Resonanz auf das Programm ist bislang hoch. Das teilt der GKV Spitzenverband mit. Ein vorläufiger Bericht zeigt, dass das Programm von Krankenhäusern rege in Anspruch genommen wird.

    Das Bundesgesundheitsministerium bietet auf seiner Webseite unter anderem einen kostenfreien Download zur Bekämpfung von resistenter Erreger an.

    Hygienebeauftragter

    Sowohl in Krankenhäusern als auch in der Pharma- und Lebensmittelindustrie gibt es Hygienebeauftragte in Unternehmen. Der Hygienebeauftragte muss entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen in Hygiene mitbringen. Darüber hinaus sind Grundlagenkenntnisse in Mikrobiologie für die Aufgaben eines Hygienebeauftragten nützlich.

    Dazu gehören unter anderem:

    • die Prävention von Infektionen
    • Erstellung von Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsplänen (gemeinsam mit dem Hygienebeauftragten)
    • Planung und Durchführung von Schulungen
    • beratende Tätigkeit bei der Auswahl von hygienischem Verbrauchsmaterial
    • Erfassung und Dokumentation von Infektionen in Krankenhäusern, Unternehmen und Organisationen

    Die Beschäftigungsfelder von Hygienebeauftragten sind vielfältig. Sie finden Arbeit im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen – vor allem in der Gesundheits- und Krankenpflege. In der Regel sind sie in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen beschäftigt.

    Fazit

    Hygiene bezeichnet die Lehre von der Verhütung von Krankheiten sowie der Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Das Ziel der einzelnen hygienischen Maßnahmen ist außerdem die Erhaltung der Gesundheit der Gesellschaft sowie die Verbesserung.

    Daneben beschäftigt sich die Hygiene mit den gesundheitsschädlichen Einwirkungen auf den Organismus. Durch verschiedene Maßnahmen sollen diese bis auf ein Minimum reduziert oder ganz ausgeschaltet werden. Einige der Maßnahmen wurden im Beitrag angesprochen.

    Neben den Privathaushalten spielt die Hygiene in Betrieben, in Organisationen sowie im öffentlichen Bereich eine wichtige Rolle. Firmen und Konzerne mit einer großen Beschäftigtenzahl müssen deshalb einen Hygienebeauftragten bestellen, der für den Entwurf und die Umsetzung eines Hygieneplans verantwortlich ist. Darüber hinaus gehört die Überwachung  des Hygieneplans, die Unterweisung der Mitarbeiter sowie die Anpassung des Plans an gesetzliche Bestimmungen zu den weiteren Aufgaben des Hygienebeauftragten.

    Vor allem in Krankenhäusern ist der Hygienebeauftragte wichtig. Krankenhaushygiene hat in dem vorhergehenden Beitrag einen wichtigen Stellenwert eingenommen. In Kliniken muss die Hygiene in Operationssälen sowie auf den Patientenstationen zu jeder Zeit gewährleistet sein. Anders als in kleinen und mittleren Betrieben muss für Krankenhäuser ein Hygienekonzept erstellt werden. Solche Konzepte werden gemeinsam vom Hygienebeauftragten und der Hygienefachkraft erstellt. Im Internet gibt es bereits zahlreiche Muster von Hygienekonzepten. Diese können bei der Erstellung des eigenen Konzepts behilflich sein.

    Autor: Redaktion SafetyXperts

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