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Lärm im Büro: Tinnitus wirksam vermeiden!

© Tero Vesalainen – Shutterstock
Tinnitus

Großraumbüros haben nicht den besten Ruf, dabei bietet das Konzept durchaus Vorteile – für Unternehmen und Mitarbeiter. Allerdings nur, wenn Sie einige Regeln beachten. Sonst drohen vor allem Lärmbelastungen, die u. a. zu Tinnitus – den gefürchteten Ohrgeräuschen – führen können. Unterschätzen Sie als den Lärm im Büro nicht!

Lärm im Büro macht krank!

Hinweis: Jeder vierte Deutsche hatte schon einmal Tinnitus. Bei den meisten Betroffenen verschwindet das Rauschen, Brummen, Pfeifen oder Piepen zum Glück rasch wieder. Chronische Ohrgeräusche können aber zu einer extremen Belastung werden. Deshalb ist Prävention gefragt.

Großraumbüros nutzen vorhandene Flächen effizient, Arbeitsplätze können hier flexibler eingerichtet werden, das zahlt sich aus, wenn Mitarbeiter wegen Krankheit oder Urlaubs fehlen oder häufig im Außendienst unterwegs sind. Vorteilhaft für die Mitarbeiter: Die Kommunikation läuft einfach, man bekommt mit, was passiert. Davon profitieren auch neue Kollegen, denn sie sind schnell ins Team integriert. Und dennoch ist der Krankenstand bei Beschäftigten in Großraumbüros doppelt so hoch wie anderswo. Dazu trägt der ständige Lärm im Büro entscheidend bei. Bis zu 70 Dezibel wurden gemessen. Menschen empfinden schon einen mittleren Geräuschpegel von 55 Dezibel als unangenehm – sie geraten in Stress, der Tinnitus auslösen kann. Chronischer Tinnitus kann sich zu einer ernsthaften seelischen Belastung entwickeln und sogar zur Arbeitsunfähigkeit führen.

Prüfen Sie daher folgende Punkte

  • Gibt es bestimmte Bereiche bzw. Arbeitsplätze im Großraumbüro, an denen das Hören oder Kommunizieren schwerfällt?
  • Stört die Geräuschkulisse die Sprachverständlichkeit? Berücksichtigen Sie neben Gesprächen z. B. auch den Trittschall.
  • Leidet die Klangqualität durch den Hall im Raum?
  • Beziehen Sie Akustik-Experten ein. Sie können die Geräusch-Situation objektiv bewerten und individuelle Lösungen entwickeln. Achten Sie gezielt auf den Einsatz geräuscharmer Geräte und schallabsorbierender Materialien.

Mein Tipp: Stellen Sie laute Drucker oder Kopierer in separate Räume. So haben die Mitarbeiter auch einen Anlass, gelegentlich ein paar Schritte zu gehen. Auch einfache Ohrstöpsel können Ihnen helfen, in Ruhe Gedanken zu fassen und sich zu konzentrieren!

Autor: Uta Fuchs

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