Kurzmeldungen

Schweißrauche im Fokus: Was Sie jetzt zum Lungenkrebsrisiko wissen müssen

In Deutschland wird aktuell geprüft, ob „Lungenkrebs durch Schweißrauche“ als eigenständige Berufskrankheit in die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) aufgenommen wird. Anlass ist die Neubewertung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die Schweißrauche seit 2018 unabhängig von ihrer Zusammensetzung als „krebserzeugend für den Menschen“ (Gruppe 1) einstuft. Der Ärztliche Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ (ÄSVB) berät derzeit, ob dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine entsprechende Empfehlung gegeben wird.
Mikko Börkircher

Mikko Börkircher

22.01.2026 · 1 Min Lesezeit

Was bedeutet das für Ihre Praxis?

Schweißrauche entstehen bei nahezu allen Schweißverfahren durch verdampfte Metalle, die sich zu ultrafeinen Partikeln (<100 nm) zusammenballen. Diese Partikel sind alveolengängig und können tief in die Lunge eindringen. Neben den Rauchen wirken auch Schweißgase wie Ozon und Stickstoffoxide gesundheitsschädigend.

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