Zahl der Woche

88 % – warum gefährlicher Strom oft aus der normalen Steckdose kommt

Bei Stromunfällen denken viele Beschäftigte zuerst an Hochspannungsmasten, Schaltschränke oder große elektrische Anlagen. Die Statistik zeigt jedoch: Das Risiko steckt viel häufiger dort, wo es harmlos aussieht. Laut DGUV ereignen sich rund 88 % der gemeldeten beruflichen Stromunfälle im Niederspannungsbereich.
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

28.07.2026 · 1 Min Lesezeit

Die meisten Stromunfälle ereignen sich mit Geräten, die im Arbeitsalltag ständig genutzt werden: Bohrmaschinen, Schleifgeräte, Mehrfachsteckdosen, Ladegeräte, Netzteile, Kaffeemaschinen oder Kabeltrommeln. Gefährlich wird es, wenn Beschäftigte Routine mit Sicherheit verwechseln. Ein Gerät, das jeden Tag funktioniert, kann trotzdem beschädigt, ungeeignet oder falsch eingesetzt sein. Nutzen Sie die Zahl der Woche in der Unterweisung, um mit einem Missverständnis aufzuräumen: Niederspannung bedeutet nicht Niedrigrisiko. Stromunfälle entstehen häufig durch beschädigte Leitungen, defekte Stecker, Feuchtigkeit, ungeeignete Geräte oder eigenmächtige Reparaturen.

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