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Allergien am Arbeitsplatz – saisonales Thema mit Sicherheitsrelevanz

Mit dem Frühjahr beginnt für viele Beschäftigte die Pollenzeit. Was häufig als rein private Gesundheitsfrage betrachtet wird, kann im Arbeitsalltag konkrete Auswirkungen auf die Sicherheit und Leistungsfähigkeit haben: Tränende Augen, Niesanfälle, verstopfte Atemwege oder Konzentrationsprobleme sind keine Nebensächlichkeiten – insbesondere bei Tätigkeiten mit erhöhtem Gefährdungspotenzial. Allergische Erkrankungen betreffen einen erheblichen Teil der Bevölkerung.
Werner Böcker

Werner Böcker

22.03.2026 · 1 Min Lesezeit

Neben saisonalem Heuschnupfen spielen im beruflichen Umfeld zahlreiche weitere Auslöser eine Rolle: Mehl- und Holzstäube, Latex, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Epoxidharze oder Isocyanate können Sensibilisierungen auslösen oder bestehende Beschwerden verstärken. Auch Tierhaare, Schimmelsporen oder Pflanzenstäube in Außenbereichen sind nicht zu unterschätzen. Für die Gefährdungsbeurteilung ergeben sich daraus mehrere Fragen:

  • Werden alle potenziell sensibilisierenden Stoffe erfasst?

  • Sind Tätigkeiten mit erhöhter Pollenbelastung bewertet?

  • Gibt es Hinweise auf besonders empfindliche Beschäftigte?

  • Werden Lüftung, Absaugung und Reinigungsintervalle regelmäßig überprüft?

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