Neben saisonalem Heuschnupfen spielen im beruflichen Umfeld zahlreiche weitere Auslöser eine Rolle: Mehl- und Holzstäube, Latex, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Epoxidharze oder Isocyanate können Sensibilisierungen auslösen oder bestehende Beschwerden verstärken. Auch Tierhaare, Schimmelsporen oder Pflanzenstäube in Außenbereichen sind nicht zu unterschätzen. Für die Gefährdungsbeurteilung ergeben sich daraus mehrere Fragen:
- Werden alle potenziell sensibilisierenden Stoffe erfasst?
- Sind Tätigkeiten mit erhöhter Pollenbelastung bewertet?
- Gibt es Hinweise auf besonders empfindliche Beschäftigte?
- Werden Lüftung, Absaugung und Reinigungsintervalle regelmäßig überprüft?