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Allergische Reaktionen bei der Arbeit: So beugen Sie Reizungen und Anaphylaxie vor

Allergien gelten heute weltweit als Umweltkrankheit Nr. 1. Allein in der Schweiz sind gemäss Schätzungen 3 Mio. Menschen von Heuschnupfen, Asthma oder anderen Allergien betroffen. Obwohl Allergien grundsätzlich behandelt werden können, erleben jedes Jahr rund 10 von 100´000 Menschen in der Schweiz einen lebensbedrohlichen allergischen Schock. Auf 1 Mio. der in der Schweiz Ansässigen sterben 1 bis 3 Personen nach einer solchen schweren allergischen Reaktion. Es ist klar, dass Sie als SiBe das Thema auch bei Ihren Massnahmen zum Gesundheitsschutz berücksichtigen müssen.

Sabine Kurz

08.09.2025 · 5 Min Lesezeit

In Ihrem Schutzkonzept müssen Sie grundsätzlich allergische Reaktionen unterscheiden, die durch den Kontakt mit einem betrieblich genutzten Stoff entstehen, und Allergien, die durch überall vorhandene Allergene wie Pollen, Insektengifte oder bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst werden. Denn vor blühenden Pflanzen sowie Bienen, Wespen & Co. können Sie die Mitarbeitenden nur sehr begrenzt schützen.

Sensibilisierende Stoffe dagegen, die beim Schaffen genutzt werden oder neu entstehen, können Sie ermitteln – allfällig gemeinsam mit der Chemikalienfachperson in Ihrem Unternehmen.

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