Lieferengpässe zwingen viele Betriebe zum Improvisieren – auch bei Gefahrstoffen. So auch bei einem mittelständischen Futtermittelbetrieb: Dort wurde seit Jahren ein Konservierungsmittel verwendet, das als ätzend gekennzeichnet war. Die Beschäftigten kannten das Produkt, Schutzmaßnahmen waren etabliert. Als das Mittel plötzlich nicht mehr lieferbar war, beschaffte der Betrieb kurzfristig ein Ersatzprodukt. Der Hersteller versprach eine vergleichbare Wirkung bei geringerem Verbrauch. Was niemand bemerkte: Aufgrund einer leicht veränderten Zusammensetzung war das neue Mittel als akut toxisch eingestuft – nicht nur ätzend. Statt des vertrauten Symbols prangte nun das Totenkopf-Piktogramm auf den Kanistern, die bereits auf dem Hof standen.
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