Brandschutz

Brandschutz braucht klare Zuständigkeiten

Wenn es brennt, zählt jede Sekunde. Doch nicht nur Feuerlöscher und Fluchtwege entscheiden über Sicherheit, sondern auch die klare Kenntnis der Verantwortlichkeiten. In vielen Unternehmen ist Brandschutz zwar in Richtlinien verankert, doch im Ernstfall zeigt sich oft ein anderes Bild: Unsicherheit, fehlende Zuständigkeiten und verzögerte Reaktionen. Dabei ist die Organisation des Brandschutzes kein formaler Akt, sondern ein zentraler Bestandteil der Unternehmenssicherheit.
Sven Rost

Sven Rost

12.02.2026 · 1 Min Lesezeit

Brandschutz ist mehr als das Vorhandensein technischer Einrichtungen. Er lebt von Menschen, die wissen, was zu tun ist. Gesetzliche Vorgaben wie die Arbeitsstättenverordnung und die DGUV-Regeln schreiben vor, dass Unternehmen Brandschutzbeauftragte benennen und klare Verantwortlichkeiten definieren müssen. Doch diese Vorgaben greifen nur, wenn sie im Alltag präsent sind. Jeder Mitarbeitende sollte wissen, wer für die Wartung der Löschgeräte zuständig ist, wer Evakuierungen koordiniert und wie im Alarmfall kommuniziert wird.

Verantwortung klar festlegen und kommunizieren

Die Kenntnis der Zuständigkeiten beginnt bei der Führungsebene. Sie muss sicherstellen, dass die Brandschutzorganisation nicht nur auf dem Papier existiert, sondern aktiv gelebt wird. Dazu gehören die regelmäßige Schulung aller Mitarbeitenden, die klare Benennung von Brandschutzhelfern und die Kommunikation dieser Rollen. Ein Aushang im Pausenraum reicht nicht aus. Verantwortlichkeiten müssen in Unterweisungen, Übungen und digitalen Informationssystemen verankert sein. Nur so entsteht Sicherheit, die im Ernstfall funktioniert.

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