Die Sicherung beginnt mit einer klaren Strategie, die bauliche, technische und organisatorische Aspekte miteinander verbindet. Ein stabiler und schwer überwindbarer Außenbereich des Firmengeländes ist die erste Verteidigungslinie. Hohe Zäune und gesicherte Tore erschweren den Zutritt für Unbefugte. Ergänzend dazu sind moderne Überwachungssysteme wie Kameras und Bewegungsmelder unverzichtbar. Sie wirken nicht nur abschreckend, sondern ermöglichen auch eine schnelle Alarmierung im Ernstfall. Auch Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle, denn gut ausgeleuchtete Bereiche reduzieren die Wahrscheinlichkeit, dass Täter unbeobachtet agieren können. Dunkle Ecken und tote Winkel müssen konsequent vermieden werden.
Neben der baulichen Sicherung ist die Organisation entscheidend. Unternehmen sollten klare Regeln für die Lagerung von Materialien im Außenbereich festlegen. Brennbare Stoffe gehören in gesicherte, abgeschlossene Räume oder Container, die den Brandschutzanforderungen entsprechen. Müllcontainer sollten stets verschlossen und möglichst weit entfernt von Gebäuden platziert werden. Auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern ist ein wichtiger Baustein. Die Abstimmung mit der örtlichen Feuerwehr hilft Ihnen, Risiken realistisch einzuschätzen und geeignete Maßnahmen umzusetzen. Versicherer honorieren präventive Schritte oft mit günstigeren Prämien, was den wirtschaftlichen Anreiz erhöht.
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