Kurzmeldungen

Das müssen Sie unbedingt zum neuen Deutschen Vergiftungsregister wissen

Werden bestimmte Vergiftungsfälle bekannt, sind ab dem 01.01.2026 unter anderem die Giftinformationszentren verpflichtet, eine Meldung an das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu übermitteln. Das Vierte Gesetz zur Änderung des Chemikaliengesetzes (BGBl. 2023 I Nr. 313) legt fest, dass beim BfR das Deutsche Vergiftungsregister (DVR) eingerichtet wird, in dem die gemeldeten Vergiftungsfälle zusammengeführt werden. Damit ist eine zentrale Datenbank geschaffen, mit deren Hilfe das BfR das nationale Vergiftungsgeschehen beobachten und auswerten kann. Bei geschätzt 200.000 Vergiftungsfällen pro Jahr stellt die Einrichtung des DVR einen beachtlichen Fortschritt für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung dar.

Redaktion SafetyXperts

21.05.2026 · 1 Min Lesezeit
Info-Box

Bürgerinnen und Bürger, die von Vergiftungen betroffen sind oder
den Verdacht haben, betroffen zu sein, können sich per Telefon an
eines von sieben Giftinformationszentren wenden, die durchgehend
Anrufe entgegennehmen. Bei diesen Zentren handelt es sich
um medizinische Einrichtungen. Rund 300.000 jährlich gemeldete
Vergiftungs- und Verdachtsfälle werden künftig in der Datenbank
des Bundesinstituts für Risikobewertung zentral gebündelt.

Welche Informationen zum DVR für Sie besonders relevant sind

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat am 09.12.2025 die wichtigsten Informationen zum Deutschen Vergiftungsregister (DVR) in einer FAQ veröffentlicht. Nachfolgend erhalten Sie einige Antworten auf die zentralen Fragen im Überblick.

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