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Der „Aktionsplan Radon“ hilft, Beschäftigte auf dem Bau und in Gebäuden zu schützen

Radon ist ein radioaktives Gas, das u. a. natürlich in Gesteinen entsteht und durch den Erdboden und Fundamente in Gebäude aufsteigen kann. Personen, die entweder über die Atemluft oder über belastetes Trinkwasser längere Zeit gegenüber Radon exponiert sind, haben ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. In der Schweiz sind rund 200 – 300 Lungenkrebstodesfälle pro Jahr auf Radon zurückzuführen. Mit gezielter Prävention lässt sich die Gefährdung stark reduzieren.

Sabine Kurz

04.12.2025 · 3 Min Lesezeit

Der „Aktionsplan Radon 2021-2030“ wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) durchgeführt. Das Ziel ist, die Bevölkerung sowie Multiplikatoren in der Baubranche und im Gesundheitsschutz über das Thema zu informieren und dadurch den Schutz vor Radon sowohl bei Neubauten als auch im Bestand verbessern.

Schweiz stark von Radonvorkommen betroffen

In der Schweiz weisen mehrere Kantone hohe Radonvorkommen auf. Das BAG stellt unter www.bag.admin.ch/de/radonkarte-der-schweiz eine Karte dieser Regionen zur Verfügung. Dort lässt sich die Wahrscheinlichkeit [%] anzeigen, im Arbeits- oder Wohnort den Referenzwert von 300 Bequerel (Bq) pro m³ Luft für die Radonkonzentration zu überschreiten. Mit dem Radon-Check kann man ermitteln, ob eine Radonmessung auf dem Firmengelände bzw. in den Firmengebäuden dringlich ist.

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