Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2024 machten Wegeunfälle 38 % der tödlichen Unfälle im Arbeitskontext aus. Sie sind damit keine unbedeutende Randnotiz, sondern ein relevantes Risiko für Beschäftigte.
Warum „Privatsache“ zu kurz greift
Ja, es stimmt: Betriebe können den Beschäftigten nicht vorschreiben, wie sie privat unterwegs sein sollen. Doch nur, weil Wegeunfälle unter dem Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen, ist der Arbeitsweg nicht „außerhalb des Systems“, sondern Teil des Arbeitsschutzgeschehens. Darüber hinaus gestalten Betriebe Rahmenbedingungen, die sowohl bei betrieblichen als auch privaten Fahrten einen Einfluss auf das Verhalten im Straßenverkehr und damit auf das Unfallrisiko haben. Hier einige Beispiele:
Sie haben noch keinen Zugang?
Testen Sie ‚Arbeitssicherheit & Gesunheitsschutz aktuell‘ 30 Tage GRATIS und profitieren Sie von:
- Updates zu rechtlichen Änderungen, Verordnungen und Normen, sodass Sie immer genau wissen, ob sich Anforderungen auf Ihren Betrieb auswirken.
- Impulsen der Fachexperten, die ihre Erfahrungen aus der Praxis mit Ihne teilen. So fällt es Ihnen leicht, Argumente zu formulieren, um Ihre Arbeitsschutzmaßnahmen intern durchzusetzen.
- Praktischen Checklisten, Mustern und Vorlagen, die Ihnen Sicherheit geben, dass Sie bei wichtigen Aufgaben an alles gedacht haben.
