Brandschutz

DIN 14675 oder VdS 2095? Der entscheidende Unterschied bei Brandmeldeanlagen

Wenn Sie Brandmeldeanlagen planen, errichten oder betreiben, stoßen Sie zwangsläufig auf zwei zentrale Regelwerke, nämlich auf die DIN 14675 und auf die VdS 2095. Spätestens dann, wenn Sie eine Brandmeldeanlage nachrüsten müssen, sollten Sie sich intensiv mit den beiden Regelwerken auseinandersetzen. Beide beschäftigen sich mit automatischen Brandmeldeanlagen, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele. Während die DIN 14675 den normativen Rahmen für Planung, Errichtung und Betrieb dieser Anlagen beschreibt, ergänzt die VdS 2095 die Anforderungen um versicherungstechnische und praxisorientierte Vorgaben. Die Kenntnis der Unterschiede ist für Sie als Fachplaner, Errichter, Betreiber und Brandschutzverantwortliche von großer Bedeutung.
Oliver Kienzler

Oliver Kienzler

03.09.2026 · 3 Min Lesezeit

Die DIN 14675 – die technische Grundlage

Die DIN 14675 regelt den gesamten Lebenszyklus einer Brandmeldeanlage: von der Konzeption über die Planung und Installation bis hin zu Betrieb, Instandhaltung und Änderungen. Sie definiert die Anforderungen an Fachfirmen und bildet die Grundlage für die Zertifizierung von Unternehmen, die solche Anlagen bauen und installieren. Gemeinsam mit der DIN VDE 0833, die weitere Installationsvorgaben enthält, beschreibt sie den allgemein anerkannten Stand der Technik für Brandmeldeanlagen (BMA) in Deutschland. Immer dann, wenn BMA aufgrund baurechtlicher Vorgaben oder behördlicher Auflagen gefordert werden, bildet die DIN 14675 die wesentliche technische Grundlage.

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