Brandschutz

Ein Riss, große Folgen: Die unterschätzte Gefahr trockener Steigleitungen

Trockene Steigleitungen gehören in vielen Gebäuden zur unverzichtbaren Brandschutz-Infrastruktur. Sie ermöglichen der Feuerwehr, schnell und ohne zeitraubende Schlauchverlegungen Wasser in höhere Stockwerke zu bringen. Doch was passiert, wenn eine solche Leitung genau dann versagt, wenn sie am dringendsten gebraucht wird? Ein Riss in einer trockenen Steigleitung ist kein kleiner Schaden, sondern ein Risiko mit potenziell gravierenden Folgen – für Einsatzkräfte, Betroffene und die gesamte bauliche Anlage sowie den Brandverlauf.
Sven Rost

Sven Rost

12.03.2026 · 1 Min Lesezeit

Im Normalzustand ist eine trockene Steigleitung drucklos. Sie wird erst bei einem Brandereignis durch die Feuerwehr über einen Außenanschluss mit Wasser gefüllt. Kommt es beim Befüllen zu einem Riss, ist der Druckaufbau in der Leitung nicht mehr gewährleistet. Die Folgen sind unmittelbar: Ausströmendes Wasser flutet nicht vorgesehene Bereiche, während in den oberen Geschossen nicht ausreichend Löschwasser ankommt. Trupps in bereits verrauchten Stockwerken haben dann nicht genug Löschmittel. Das Leck bedeutet damit einen gefährlichen Zeitverlust für die Feuerwehr, der ihre Einsatzfähigkeit massiv einschränkt.

Kleiner Riss mit großer Wirkung.

Sie haben noch keinen Zugang?

Testen Sie ‚Sicherheit im Betrieb‘ 30 Tage GRATIS und profitieren Sie von:

  • Regelmäßigen Updates zu aktuellen Vorschriften und rechtlichen Anforderungen im Bereich Arbeitssicherheit.
  • Praktischen Tipps und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Unfällen und Gefährdungen am Arbeitsplatz.
  • Vorlagen, Checklisten und Schulungsmaterialien, die Sie direkt im Betrieb einsetzen können, um Ihre Arbeitsschutzmaßnahmen effizient umzusetzen.
  • Expertenwissen und Best Practices, um die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter nachhaltig zu verbessern.