Im Normalzustand ist eine trockene Steigleitung drucklos. Sie wird erst bei einem Brandereignis durch die Feuerwehr über einen Außenanschluss mit Wasser gefüllt. Kommt es beim Befüllen zu einem Riss, ist der Druckaufbau in der Leitung nicht mehr gewährleistet. Die Folgen sind unmittelbar: Ausströmendes Wasser flutet nicht vorgesehene Bereiche, während in den oberen Geschossen nicht ausreichend Löschwasser ankommt. Trupps in bereits verrauchten Stockwerken haben dann nicht genug Löschmittel. Das Leck bedeutet damit einen gefährlichen Zeitverlust für die Feuerwehr, der ihre Einsatzfähigkeit massiv einschränkt.

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