Basiswissen

Einer gegen alle, alle gegen einen – wer mobbt, darf keinen Erfolg haben

Auch wenn viele Gewaltereignisse durch Betriebsfremde ausgelöst werden, handelt es sich bei gut einem Drittel der Übergriffe um interne Gewalt, die von Kollegen, Führungskräften oder Beschäftigten ausgeht. Mobbing ist ein Beispiel für psychische Gewalt innerhalb von Teams. Helfen Sie, Mobbing zu erkennen, und ermutigen Sie dazu, einzugreifen.
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

30.03.2025 · 1 Min Lesezeit

Lisa ist eine erfahrene Sachbearbeiterin in der kommunalen Verwaltung. Seit Monaten hat sie den Eindruck, dass sich das Arbeitsklima für sie verschlechtert. Ihre direkte Vorgesetzte kritisiert sie zunehmend vor anderen Kollegen, oft in einem abwertenden Ton. Wichtige Informationen für ihre Aufgaben erhält sie entweder verspätet oder gar nicht. Deshalb macht sie häufig Fehler, die dann in der Teambesprechung öffentlich Thema sind. Kolleginnen und Kollegen meiden sie, seit sich das Gerücht verbreitet hat, dass sie in letzter Zeit unzuverlässig arbeite. Ihre E-Mails werden häufig ignoriert, und sie wird systematisch von Teambesprechungen ausgeschlossen. Über Monate hinweg steigert sich die Situation so weit, dass Lisa sich immer unwohler fühlt, zunehmend unter Stress leidet und überlegt zu kündigen.

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