Gesundheitsschutz

Exoskelette richtig nutzen: So gelingt die Unterweisung

Viele Betriebe erhoffen sich vom Einsatz von Exoskeletten eine Verringerung der körperlichen Belastungen. Exoskelette unterstützen Bewegungen, stabilisieren Körperhaltungen und können Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen – vorausgesetzt, sie werden richtig verwendet. Doch viele Unterweisende haben selbst kaum Erfahrungswerte und fragen sich: Welche Aspekte sind für die Beschäftigten wichtig und wie muss die Unterweisung aussehen?
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

09.04.2026 · 3 Min Lesezeit

Exoskelette sind körpernah getragene Assistenzsysteme, die den Träger bei schwerer körperlicher Arbeit unterstützen. Die Modelle können sich in ihren Eigenschaften und Wirkungen stark unterscheiden. Sie lassen sich grob in drei Typen unterteilen:

  • Passive Exoskelette arbeiten mit mechanischen Federn oder Gasdrucksystemen. Sie unterstützen den Träger z. B. beim Heben oder bei Überkopfarbeiten und sind oft individuell einstellbar oder abschaltbar.
  • Aktive Exoskelette mit Teilunterstützung nutzen elektrische oder pneumatische Antriebe mit einfacher Regelung.
  • Aktive Exoskelette mit Vollunterstützung sind komplexe Systeme mit Sensorik und Bewegungsprogrammen, die sich adaptiv anpassen.

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