Damit Gefahrstoffunterweisungen ihre volle Wirkung entfalten können, reicht die Vermittlung rechtlicher Vorgaben, Arbeitsanweisungen und Schutzmaßnahmen heutzutage nicht immer aus. Ebenso wichtig ist die Schaffung eines Arbeitsumfelds, in dem Beschäftigte Sicherheitsbedenken, Unsicherheiten, Fehler und Beinaheereignisse offen ansprechen können. Dieser Aspekt wird als psychische Sicherheit bezeichnet.
Psychische Sicherheit bedeutet, dass Ihre Beschäftigten keine negativen Konsequenzen befürchten müssen, wenn sie Fragen stellen, auf Risiken hinweisen oder Verbesserungsvorschläge einbringen. Gerade beim Umgang mit Gefahrstoffen ist dies von besonderer Bedeutung. Risiken werden häufig zuerst von den Beschäftigten selbst wahrgenommen. Werden Beobachtungen, Unsicherheiten oder Beinaheunfälle nicht angesprochen, können daraus gefährliche Situationen entstehen.
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