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Frühjahrsmüdigkeit oder Schlafapnoe? Darum ist es so wichtig, das frühzeitig zu klären

Wenn Kollegen Ihnen berichten, dass sie trotz genug Schlafs ständig müde sind, sollten Sie ihnen dringend zum Arztbesuch raten. Denn dahinter kann mehr stecken als die harmlose Frühjahrsmüdigkeit, nämlich eine Schlafapnoe, also häufige Atemstillstände während des Nachtschlafs.
Rafael de la Roza

Rafael de la Rosa

17.03.2026 · 1 Min Lesezeit

Die Atemstillstände können 10 bis 50 Sekunden dauern und treten in schweren Fällen bis zu 20-mal in der Stunde auf. Dabei sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, der Blutdruck steigt, das Herz rast. Der für die Erholung notwendige Tiefschlaf wird immer wieder unterbrochen – man fühlt sich am nächsten Tag wie gerädert. Betroffene, die Kraftfahrzeuge lenken oder Maschinen steuern, gefährden mit dieser Tagesmüdigkeit sich und andere.

Schlafapnoe-Kranke neigen oft zum Sekundenschlaf. Die Gefahr besteht besonders auf langen Autofahrten und bei monotonen Arbeiten, sei es im Büro oder am Leitstand eines Kraftwerks. Doch nicht nur wegen der Unfallgefahren ist eine medizinische Behandlung geboten: Denn aus einem unbehandelten Apnoe-Syndrom entwickeln sich regelmäßig Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und die verstärkte Neigung zu Herzinfarkt und Schlaganfall.

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