Interview

„GBpsych ist ein ausgezeichnetes Werkzeug, um Organisationen resilienter zu machen“

Sich nicht zu viel vornehmen. Die Verantwortlichen nicht überfordern. Die positiven Erkenntnisse wahrnehmen und kommunizieren. Schon diese drei Maßnahmen können erheblich dazu beitragen, Türen für die GBpsych zu öffnen. Psychologin Ivon Ames weiß aus der Praxis, wie die Gefährdungsbeurteilung für alle ein Erfolg wird.
Uta Fuchs

Uta Fuchs

07.09.2026 · 3 Min Lesezeit

Uta Fuchs: Sie sind Wissenschaftlerin, aber auch ganz praktisch als Beraterin unterwegs. Dabei ist die GBpsych immer ein Thema?

Ivon Ames: Nach meinem BWL-Studium habe ich lange Zeit in der Automobilindustrie gearbeitet, parallel dazu Psychologie studiert und anschließend mit dem Schwerpunkt Arbeitspsychologie promoviert. Bis heute bin ich wissenschaftlich tätig und forsche an der Fernuni Hagen unter anderem zur Wirksamkeit von GBpsych. Dabei ist mir wichtig, nicht als Wissenschaftlerin im „Elfenbeinturm“ zu forschen. Deshalb haben wir vor sechs Jahren ein Beratungsunternehmen gegründet. Mit der EVAO GmbH unterstützen wir Unternehmen dabei, die Prozesse rund um die GBpsych sinnvoll und fundiert zu gestalten.

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