Interview

„Geeignete Arbeitskleidung ist Teil des Risikomanagements“

Arbeitskleidung kann zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz beitragen – oder genau das Gegenteil bewirken. Aus Sicht des Arbeitsschutzes stehen jedoch vor allem Kriterien wie die richtige Passform im Vordergrund, damit keine zusätzlichen Risiken entstehen. Eduard Cojocea und sein Team setzen sich daher für individuelle Lösungen ein.
Uta Fuchs

Uta Fuchs

30.04.2026 · 3 Min Lesezeit

Uta Fuchs: Wenn Mitarbeiter eingekleidet werden und jedes dritte Teil nicht passt und zurückgeht, verursacht das Kosten und logistischen Aufwand. Doch eine falsch sitzende Arbeitshose ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein Sicherheitsrisiko. Wie sehen Sie das Problem?

Eduard Cojocea: Im Alltag ist ein zu langer Ärmel lediglich unpraktisch. In einer Produktionsumgebung wird er schnell zum Sicherheitsrisiko. Ist Arbeitskleidung zu eng, schränkt sie die Bewegungsfreiheit ein und kann unter körperlicher Belastung versagen. Ist sie zu weit, kann sie sich in Maschinen verfangen, die Bewegung behindern oder wichtige Sicherheitselemente wie Reflexstreifen verdecken.

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