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Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice – eine neue Arbeitshilfe zeigt: So schwer ist es nicht

Nicht zuletzt weil rechtliche Vorgaben nach wie vor Mangelware sind, stellt die Gefährdungsbeurteilung für Arbeiten im Homeoffice viele Betriebe vor zahlreiche Herausforderungen. Doch gerade weil Arbeitgebende im privaten Umfeld kaum direkten Zugriff auf den Arbeitsplatz haben, ist es umso wichtiger, potenzielle Risiken systematisch zu erfassen und praktikable Lösungen zu finden. Die neue gemeinsame Handlungshilfe von BGHM und BGHW setzt dabei auf eine einfache Ampel-Bewertung in Abhängigkeit von der Dauer der Homeoffice-Tätigkeit.
Svenja Dammasch

Svenja Dammasch

25.07.2025 · 3 Min Lesezeit

Während das Homeoffice noch zu Pandemiezeiten eher eine Notlösung war, wissen sowohl Betriebe als auch Beschäftigte die dadurch gewonnene Flexibilität zu schätzen. Auch wenn es immer noch Skeptiker bezüglich dieses Modells gibt, ist das Homeoffice offensichtlich gekommen, um zu bleiben. Laut Veröffentlichung des ifo-Instituts aus dem ersten Quartal 2025 pendelt sich der Anteil der Beschäftigten, die zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten, bei rund 25 % ein.

Umso wichtiger ist es, dass Arbeitgebende ihrer im Arbeitsschutzgesetz verankerten Pflicht nachkommen, eine Verbesserung der Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmenden anzustreben – auch im Homeoffice.

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