Psychische Belastung in der Kommune

Gefährdungsbeurteilung in der Kommune: Handlungsdruck bei psychischer Belastung

Als Projektleiter im Bereich „GB psych“ habe ich seit 2014 zahlreiche Kommunen in diesem Prozess begleitet und dabei immer wieder die gleichen Beobachtungen gemacht: Die Belastungen sind real, sie nehmen zu und ohne eine strukturierte Vorgehensweise lassen sie sich nicht abbauen. In diesem Artikel zeige ich Ihnen die zentralen Punkte, die Sie in einer Gemeinde bzw. Kommune berücksichtigen müssen, um psychische Belastungen wirksam zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten dauerhaft zu sichern.
Mann mit Kopfschmerzen vor dem Bildschirm
Jürgen Loga

Jürgen Loga

26.09.2025 · 5 Min Lesezeit

40 % klagen über Belastungen

40 % aller Erwerbstätigen im öffentlichen Dienst im Alter zwischen 45 und 54 Jahren, also genau jene Beschäftigten, die mit ihrer Erfahrung und Routine die Hauptleistungsträger einer Kommune darstellen, klagen über hohe bis sehr hohe psychische Belastungen. Für Sie als Fachkraft für Arbeitssicherheit bedeutet das: Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist hier längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein verpflichtender und zunehmend von den Beschäftigten selbst eingeforderter Schritt.

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