Interview

Gefährdungsbeurteilung muss ein lebendes Dokument sein

Systematisch vorgehen, die Mitarbeiter von Anfang an mitnehmen und flexibel auf Veränderungen reagieren. Das sind die Bausteine für eine wirkungsvolle Gefährdungsbeurteilung, meint Sebastian Christ. Er muss es wissen: Bei RENOLIT ist die Zahl der meldepflichtigen Unfälle signifikant zurückgegangen, seit Führungskräfte geschult und Gefährdungen konsequent beurteilt werden.
Uta Fuchs

Uta Fuchs

19.05.2026 · 3 Min Lesezeit

Uta Fuchs: Seit wann ist Arbeitssicherheit ein Thema für Sie?

Sebastian Christ: Im Grunde schon seit meiner Lehrzeit als Chemikant bei der BASF. Sicherheit wird in der chemischen Industrie immer mitgedacht. Seit 2004 bin ich bei RENOLIT; erst in der Produktion, dann bei der Arbeitsvorbereitung. Und seit 2007 vertiefte sich dann der Bezug zur Arbeitssicherheit. Wir begannen, PSA, z. B. Handschuhe, tatsächlich individuell zur Verfügung zu stellen. Seit 15 Jahren bin ich nun schon Fachkraft für Arbeitssicherheit bei RENOLIT.

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