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Gefahr im Farbtopf: Warum Routine bei Malerarbeiten riskant wird

Maler- und Lackierarbeiten gehören zu den klassischen Tätigkeiten mit Gefahrstoffexposition und werden dennoch häufig unterschätzt. Lösemittel, Sprühlacke, Abbeizmittel oder Holzschutzstoffe sind alltäglich und ihre Risiken scheinbar bekannt. Und genau darin liegt die Gefahr: Routine ersetzt systematische Ermittlung. Dieser Beitrag zeigt, warum das Gefahrstoffmanagement keine Abkürzungen erlaubt und welche Fehler in Malerbetrieben besonders häufig gemacht werden.
Holzhammer mit eingravierter Jahreszahl 2026 auf Holzständer als Symbol für Gerechtigkeit, Recht und Rechtssystem, stellvertretend für Gerichtsentscheidungen, rechtliche Trends und Justizkonzepte für das Banner zum neuen Jahr 2026.
Georg Popa

Georg Popa

19.03.2026 · 4 Min Lesezeit

Alltag zwischen Produktvielfalt und Zeitdruck

Ein typischer Malerbetrieb arbeitet mit einer Vielzahl wechselnder Produkte: Farben, Lacke, Grundierungen und Reinigungsmittel werden projektbezogen eingekauft und häufig kurzfristig ersetzt oder ergänzt. Die Folge ist ein unvollständiges Gefahrstoffverzeichnis. Zwar liegen Sicherheitsdatenblätter vor, doch werden sie nicht konsequent ausgewertet. In der Praxis wird oft nach dem Produktnamen entschieden, nicht nach den Inhaltsstoffen, der Exposition oder der Tätigkeit.

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