Der Elektriker machte sich daraufhin auf den Weg. Wenige Minuten später stand er jedoch wieder im Büro der Haustechnik. Er hielt ein Gewirr aus Kabeln in den Händen und kommentierte ebenso fachkundig wie genervt: „Kein Wunder, dass die Sicherung ständig rausgeflogen ist!“ Nach dem Entwirren des Kabelsalats lagen rund 20 Meter Kabel auf dem Boden sowie ein zusammengeschmorter Restklumpen aus Gummi, Kunststoff und blanken Kupferdrähten.
Ein kurzer Einblick in die Grundlagen der Physik: Ein aufgewickelter Kupferdraht bildet eine Spule, die sich bei Stromdurchfluss erhitzt. Je mehr und je länger Strom durch die Leitung fließt, umso heißer wird die Sache. Die Arbeit mit Kabeltrommeln ist deshalb eine Gefahrenquelle, die allzu oft unterschätzt wird.
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