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Gefahrstoffrisiken bei Wartung an Rohrleitungen erkennen und sicher beherrschen
Als Gefahrstoffbeauftragter und Fachkraft für Arbeitssicherheit erlebe ich täglich, wie tückisch unsichtbare Rückstände in Rohrleitungen und Behältern sein können. Ein Behälter sieht zwar sauber und leer aus, aber im Inneren können sich noch gefährliche Dämpfe oder Chemikalien befinden. Diese unsichtbaren Gefahren werden in der Praxis leicht unterschätzt – mit zum Teil gravierenden Folgen. Besonders unfallträchtig sind Instandhaltungsarbeiten: Obwohl der Anteil der Instandhalter an der Belegschaft oft nur 5–10 % beträgt, entfallen rund 25 % aller tödlichen Arbeitsunfälle auf Instandhaltungstätigkeiten. Entsprechend wichtig ist es, bei diesen Arbeiten in Chemieanlagen besonders sorgfältig vorzugehen. Basierend auf meiner Erfahrung zeige ich Ihnen typische Gefahrenquellen, ein Praxisbeispiel und erprobte Schutzmaßnahmen. Dabei steht die praktische Umsetzung im Vordergrund, damit Sie und Ihr Team am Ende des Tages sicher nach Hause kommen.
Georg Popa
21.08.2025
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3 Min Lesezeit
1. Typische Gefahrenquellen bei Wartungsarbeiten
Im Arbeitsalltag begegnen mir immer wieder drei Hauptgefahren:
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