- Laut einer EU-Studie haben 14 % der Beschäftigten in Europa bereits Gewalt oder Belästigung am Arbeitsplatz erlebt.
- In Deutschland sind insbesondere Beschäftigte im Gesundheitswesen betroffen: Über 60 % der Pflegekräfte berichten von körperlichen oder verbalen Übergriffen.
- Kundengebundene Berufe wie Verkauf, Sicherheitsdienste oder öffentlicher Verkehr sind besonders gefährdet.
- Psychische Gewalt wie Mobbing betrifft in Deutschland rund 17 % der Arbeitnehmenden – mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit.
- Unternehmen mit klaren Präventionsstrategien und regelmäßigen Schulungen zur Deeskalation verzeichnen bis zu 40 % weniger Gewaltvorfälle.
- Viele Fälle bleiben jedoch ungemeldet: Gewaltexperten gehen davon aus, dass bis zu 50 % der Betroffenen aus Angst oder Unsicherheit nicht über Vorfälle berichten.
- Gewalt am Arbeitsplatz hat nicht nur persönliche, sondern auch wirtschaftliche Folgen. Sie führt zu vermehrten Krankheitstagen, erhöhtem Stress und mehr Fehlern.
- Besonders gravierend sind Fälle, in denen Gewalt eskaliert und Mitarbeitende langfristig ausfallen. In solchen Fällen entstehen hohe Kosten für Unternehmen und Versicherungen.
- Ein sicherer Arbeitsplatz fördert die Produktivität und das Wohlbefinden. Unternehmen, die Prävention ernst nehmen, profitieren von einem besseren Arbeitsklima und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit.
- Nutzen Sie diese Zahlen, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und Ihre Mitarbeitenden für mögliche Risiken und Präventionsmaßnahmen zu sensibilisieren.
- Laut Statistiken erleben Frauen häufiger psychische Gewalt am Arbeitsplatz als Männer, insbesondere in Form von Mobbing oder verbalen Übergriffen.
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