Für die betriebliche Praxis ist entscheidend: Hautschutz darf nicht auf einzelne Maßnahmen wie Handschuhe oder Hautcremes reduziert werden. Entscheidend ist eine systematische Betrachtung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. Dabei geht es darum, Gefahrenquellen zu identifizieren, die daraus resultierenden Gefährdungen zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Gleichzeitig müssen individuelle Unterschiede der Beschäftigten berücksichtigt werden, denn die Reaktion der Haut kann von Person zu Person erheblich variieren.
Gefahrenquellen systematisch identifizieren
Der erste Schritt der Gefährdungsbeurteilung besteht darin, alle relevanten Einwirkungen auf die Haut zu erfassen. In vielen Arbeitsbereichen wirken mehrere Belastungen gleichzeitig auf die Haut ein.