Der Weg von der Wärmestrahlung bis zum thermischen Bild der Infrarot-Kamera gliedert sich in folgende Schritte:
- Wärmeaufnahme: Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (−273,15 °C) gibt Infrarotstrahlung ab. Diese Strahlung ist für das menschliche Auge unsichtbar, aber die Kamera kann sie erfassen.
- Detektion der Infrarotstrahlung: Die Kamera ist mit einem speziellen Infrarot-Detektor (z. B. einem Mikrobolometer oder einer InGaAs-Detektorscheibe) ausgestattet, der die empfangene Infrarotstrahlung in elektrische Signale umwandelt. Diese Detektoren sind oft in einer Wärmekamera enthalten.
- Signalverarbeitung: Die elektrischen Signale werden verstärkt und verarbeitet, um ein Bild zu erzeugen. Dabei werden unterschiedliche Wärmemengen in unterschiedlichen Graustufen oder Farben dargestellt.
- Bilddarstellung: Das Ergebnis ist ein thermisches Bild, bei dem wärmere Objekte meist hell (z. B. in Rot, Gelb oder Weiß) erscheinen, während kühlere Bereiche dunkler (z. B. blau oder schwarz) dargestellt werden.
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